Fortsetzung von "Bruce Allmächtig", in der Steve Carell von Gott den Auftrag erhält, eine Arche zu bauen.

Kinostart: 09.08.2007

Steve Carell

Steve Carell
als Evan Baxter

Morgan Freeman

Morgan Freeman
als Gott

Lauren Graham

Lauren Graham
als Joan Baxter

Johnny Simmons
als Dylan Baxter

Graham Phillips
als Jordan Baxter

Jimmy Bennett
als Ryan Baxter

John Goodman
als Kongressabgeordneter Long

Wanda Sykes
als Rita

John Michael Higgins
als Marty

Jonah Hill
als Eugene

Molly Shannon
als Eve Adams

Harve Presnell
als Kongressabgeordneter Burrows

Handlung

Gott, der Herr (Morgan Freeman), hat wieder einen wichtigen Auftrag an einen Erdenmenschen zu vergeben: Evan Baxter (Steve Carell), der gerade vom Nachrichtensprecher eines kleinen New Yorker Senders zum Kongressabgeordneten in Washington aufgestiegen ist, soll das größte Rettungsschiff der Welt errichten - die Arche. Doch zum modernen Noah mit prophetischen Gaben, noch dazu mit zotteliger Haartracht, fühlt sich Evan keineswegs berufen. Als sich aber die unvermeidbaren Zeichen häufen, muss er einfach vom Landesdienst zum Gottesdienst wechseln.

In "Bruce Allmächtig" hatte Comedyass Steve Carell noch eine Nebenrolle, nun ist er Dreh- und Angelpunkt eines biblisches Spaßes, der mit 200 Millionen Dollar Kosten die teuerste Komödie aller Zeiten wurde - und der das mit einer wahren Effektsintflut auch ausgiebig demonstriert.

Evan Baxter ist der Sprung vom kleinen Nachrichtensprecher eines lokalen Senders in New York zum Kongressabgeordneten in Washington gelungen. Dass er von Gott persönlich dazu angehalten wird, einer Sintflut vorzubeugen und als moderner Noah eine Arche zu bauen, passt nicht ganz in seine Pläne. Doch als unvermittelt sein Bart zu wachsen beginnt und auch andere Vorzeichen eintreten, erkennt Evan, dass er nicht seinem Land, sondern der ganzen Menschheit dienen muss.

Evan Baxter ist der Sprung vom kleinen Nachrichtensprecher eines lokalen Senders in New York zum Kongressabgeordneten in Washington gelungen. Dass er von Gott persönlich dazu angehalten wird, einer Sintflut vorzubeugen und als moderner Noah eine Arche zu bauen, passt nicht ganz in seine ambitionierten Karrierepläne. Doch als unvermittelt sein Bart zu wachsen beginnt und auch andere Vorzeichen eintreten, erkennt Evan, dass er nicht seinem Land, sondern der ganzen Menschheit dienen und etwas für die ramponierte Umwelt tun muss.

Kritik

Sündhaft teure Fortsetzung der biblisch inspirierten Familienkomödie "Bruce Allmächtig", in der anstelle von Jim Carrey "Jungfrau (40), ledig, sucht..."-Star Steve Carell persönliche Bekanntschaft mit Gott schließt.

Der umgängliche Allmächtige wird erneut sympathisch von Morgan Freeman porträtiert, während sich hinter der Kamera mit Regisseur Tom Shadyac und Autor Steve Oedekerk ebenfalls nichts geändert hat. Beim Plot wird mit Carells Figur des Nachrichtensprechers Evan Baxter eine Brücke zum Original geschlagen. Seinen neuen Hauptdarsteller-Status darf er im Sequel mit einem neuen Job als frisch gewählter Kongressabgeordneter zelebrieren. Doch seine politische Karriere gerät umgehend ins Stocken, als er von Gott den Auftrag erhält eine Arche zu bauen. Gleichzeitig beginnen ihm Tier- und Vogelpaare auf Schritt und Tritt zu folgen, sein Haupt- und Barthaar unkontrollierbar zu sprießen, eine lange Kutte dient ihm fortan als neue Dienstkleidung. Obwohl er sich zunächst gegen seine von ihm als lästig empfundene Mission auflehnt, fügt er sich schließlich dem göttlichen Willen. Damit stößt Evan allseits auf Entgeisterung und Enttäuschung, insbesondere beim skrupellosen Kongressabgeordneten Long (John Goodman), der Evan für seine Umwelt zerstörerischen Machenschaften einzuspannen hofft. Als Evan mit Hilfe seiner Tierfreunde und Familie nach viel Gespött seine Riesen-Arche fertig stellt, fehlt von einer Sintflut allerdings jede Spur. Der Glaube versetzt jedoch bekanntlich Berge - und in diesem Fall eine Arche auf den Capitol Hill.

Gott trägt nach wie vor Weiß, seine politische Orientierung hingegen ist nun Grün. Auf diese Art versuchen die Filmemacher, es zwei Publikumsfraktionen recht zu machen, die sich traditionell nicht immer ganz grün sind: aufgeschlossene Liberale und konservative Christen. Letztere werden sich aufgrund der durchaus liebenswert (und mit grandios angelegtem Score) untergebrachten Botschaft von engem Familienzusammenhalt und gütiger Menschenfreundlichkeit besonders angesprochen fühlen. Komiker Carell amüsiert mit witzigen Einlagen, veranstaltet aber eindeutig weniger Faxen und Unfug als sein Vorgänger. Dies hängt vorrangig damit zusammen, dass er genau genommen nicht mit Allmacht, sondern einer Mission betraut worden ist. Während die Tiere niedlich anzusehen sind, fungieren sie in erster Linie als (häufig recht augenfällig als CGI-integrierte) Setdekoration. Zum Spaß feuern sie wiederholt ihren Kot ab oder spucken auch schon mal gezielt in Richtung Übelmensch. Humor wird auch von Nebendarstellern wie Wanda Sykes und John Michael Higgins als Evans Angestellte und ein paar Insiderjokes beigesteuert. Letztlich handelt es sich um eine allegorische Moralfabel mit Elementen einer Komödie, die mehr durch ihr großherziges Sendungsbewusstsein denn durch große Lacher besticht. ara.

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Info

Plakat des Films: Evan Allmächtig
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.08.2007

USA 2007

Länge: 1 h 35 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Evan Almighty

Regie: Tom Shadyac

Drehbuch: Steve Oedekerk

Musik: John Debney

Produktion: Neal H. Moritz, Roger Birnbaum, Gary Barber, Tom Shadyac, Michael Bostick

Kostüme: Judy L. Ruskin

Kamera: Ian Baker

Schnitt: Scott Hill

Ausstattung: Linda DeScenna

Website: http://www.evan-allmaechtig.de

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