Kinostart: 11.05.1995

Alan Rickman

Alan Rickman
als P.L. O'Hara

Hugh Grant

Hugh Grant
als Meredith Potter

Georgina Cates

Georgina Cates
als Stella

Alun Armstrong
als Onkel Vernon

Peter Firth
als Bunny

Prunella Scales
als Rose

Rita Tushingham
als Tante Lily

Alan Cox
als Geoffrey

Edward Petherbridge
als St. Ives

Clive Merrison
als Desmond Fairchild

Nicola Pagett
als Dotty Blundell

Ruth McCabe
als Grace Bird

James Frain
als John Harbour

Carol Drinkwater
als Dawn Allenby

Pat Laffan
als Mr. Harcourt

Tom Hickey
als Freddie Reynalde

Brendan Conroy
als Disley

Johnny Murphy
als One Eye

Patti Love
als Mary Deare

Peter O'Farrell
als Long John Silver

Agnes Bernelle
als Mrs. Ackerly

Die Handlung von Eine sachliche Romanze

Stella ist sechzehn Jahre alt, als sie in einem Theater als "Mädchen für alles" arbeiten darf. Sie verliebt sich in ihren Chef Porter, der seine Mitarbeiter rücksichtslos ausnutzt. Als sie mit dem Schauspieler O'Hara aus sexueller Neugier schläft, beginnt ein Konkurrenzkampf zwischen den Männern.

Die 16jährige Stella wird in einem kleinen britischen Theater als "Mädchen für alles" eingestellt. Dort verliebt sich die talentierte junge Frau in den herrisch-arroganten Regisseur Potter, der sein Ensemble nach Lust und Laune tyrannisiert. Als Stella aus sexueller Neugier ein Verhältnis mit den alternden Schauspieler O'Hara beginnt, entbrennt ein Konkurrenzkampf zwischen den bieden Männern. Ein Vorfall aus O'Haras Vergangenheit setzt schließlich eine Kette von tragischen Ereignissen in Bewegung.

Dieses sensible Drama von "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"-Mike Newell, das in der Nachkriegszeit Großbritanniens spielt, versteht sich als Hommage an die Theaterwelt., in der ein harter Konkurrenzkampf um die Liebe einer Schauspielerin entsteht.

Kritik zu Eine sachliche Romanze

Diesen Film hätte man von Mike Newell und Hugh Grant als Nachfolger des sensationellen Erfolgs "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" nicht erwartet: Mit der Verfilmung eines Romans von Beryl Bainbridge unternehmen die beiden eine 180-Grad-Kehrtwendung und ersetzen die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Vorjahres-Blockbusters mit einer schwermütigen und tragischen Geschichte über das schmerzhafte Erwachsenwerden eines Backfisches im Nachkriegsengland. Die 16jährige Stella findet eine Anstellung als Assistentin des Bühnenmanagers bei einem kleinen Theater, in dem binnen sechs Wochen drei Stücke aufgeführt werden sollen. Dort verliebt sie sich in den herrisch-arroganten Regisseur Potter (Hugh Grant gnadenlos gegen den Strich besetzt), der sein Ensemble nach Lust und Laune tyrannisiert und erniedrigt. Newell investiert viel Zeit darin, seinen skurrilen und leicht abgetakelten Theaterzirkel vorzustellen, ohne daß man die Figuren dabei näher kennenlernen würde: Sie bleiben austauschbare Pappfiguren, die zur Atmosphäre und Authentizität der Inszenierung beitragen, aber nicht zum Fortschreiten der Handlung. Diese schwere Aufgabe fällt der unerfahrenen, aber unerschrockenen Georgina Cates zu, die die Geschehnisse hinter den Kulissen mit großen, erschreckten Augen mitverfolgt: Sehr eindringlich, aber auch etwas monoton schildert Newell das Schicksal des Mädchens, das in der muffigen Enge des Vorstadttheaters die große Welt entdeckt zu haben glaubt. Während die kleine Theatergruppe ausgerechnet "Peter Pan" einübt, die legendäre Geschichte über das Kind im Manne und die Verantwortung der Erwachsenen gegenüber den Kindern, wird ausgerechnet die Jüngste des Teams nach Strich und Faden ausgenutzt: Potter läßt seine Launen an Stella aus, und der neu dazugekommene Schauspieler-Profi O'Hara (Alan Rickman) beginnt eine Romanze, die in ihrer Kühlheit und Distanziertheit mit "sachlich" eher schmeichelnd umschrieben ist. Ein Vorfall in der Vergangenheit O'Haras setzt schließlich eine Kette tragischer Ereignisse in Bewegung, deren Ausgang ähnlich trist und desillusionierend ist wie die von Newell treffend eingefangene Nachkriegsatmosphäre Großbritanniens. Als Porträt einer moralisch bankrotten Zeit und deprimierende Hommage an die "Freuden" des Theaters kann "Eine sachliche Romanze" durchaus überzeugen. Fraglich ist nur, ob Filmfans die britischen Publikumslieblinge Hugh Grant und Alan Rickman in derart negativen und passiven Rollen sehen wollen. ts.

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Info

Plakat des Films: Eine sachliche Romanze
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 11.05.1995

Großbritannien 1995

Länge: 1 h 50 min

Genre: Drama

Originaltitel: An Awfully Big Adventure

Regie: Mike Newell

Drehbuch: Charles Wood

Musik: Richard Hartley

Produktion: Hilary Heath, Philip Hinchcliffe

Kostüme: Joan Bergin

Kamera: Dick Pope

Schnitt: Jon Gregory

Ausstattung: Mark Geraghty