Actionkomödie nach der populären Hitserie um zwei Cousins, die Autos, Prügeleien und Frauen lieben.

Kinostart: 06.10.2005

Seann William Scott

Seann William Scott
als Bo Duke

Johnny Knoxville

Johnny Knoxville
als Luke Duke

Steve Lemme

Steve Lemme
als Jimmy

Alice Greczyn
als Laurie Pullman

Michael Weston
als Enos Strate

James Roday
als Billy Prickett

David Leitch
als Schl

Mitch Braswell
als Out of Towner

M. C. Gainey
als Sheriff Roscoe P. Coltrane

Michael Roof
als Dil Driscoll

Burt Reynolds
als Boss Hogg

Jessica Simpson
als Daisy Duke

David Koechner
als Cooter

Rusty Tennant
als Einheimischer

Willie Nelson
als Onkel Jesse

Dolan Wilson
als Einheimischer

Lynda Carter
als Pauline

Kevin Heffernan
als Sheev

Heather Hemmens
als M

Paul Soter
als Rick Shakely

A.J. Foyt
als Rennfahrer

Jack Polick
als Hilfssheriff Cletus

Jim Cody Williams
als Wachmann Chip

Tammi Arender
als Reporterin

Artist W. Robinson
als Lkw-Fahrer

Tenia Taylor
als H

Nikki Griffin
als Katie Johnson

Jacqui Maxwell
als Annette

Charlie Finn
als Royce

Rip Taylor
als Rip Taylor

Die Handlung von Ein Duke kommt selten allein

Mit ihrem feuerroten, frisierten Dodgemobil sind die Cousins Bo und Luke Duke (Seann William Scott und Johnny Knoxville) die jungen Hechte im Karpfenteich eines kleinen Kaffs in Georgia. Als sich der korrupte Lokalpolitiker Boss Hogg (Burt Reynolds) mit Sheriff Roscoe P. Coltrane (M. C. Gainey) die Farm seines Onkels (Willie Nelson) unter den Nagel reißen will, ist er bei den Dukes genau an der richtigen Adresse.

Basierend auf einer erfolgreichen TV-Serie der späten 70er rast diese stark besetzte Actionkomödie mit jeder Menge PS und Kalauern herbei.

Bo und Luke Duke sind die Helden von Hazzard County. Sie leben nach dem Lustprinzip, versorgen die Gemeinde mit dem Feuerwasser ihres Onkels Jessie und liefern sich mit den Cops riskant-rasante Verfolgungsjagden, um nicht wegen Schwarzbrennerei hinter Gittern zu kommen. Natürlich bringen sie auch den mächtigen Landrat Boss Hogg zur Weißglut und sabotieren systematisch seine finsteren Pläne.

Die wagemutigen Cousins Bo und Luke Duke machen mit ihrem aufgemotzten orangefarbenen 69er Dodge Charger das friedliche Hazzard County unsicher. Zusammen mit ihrem schwarzbrennenden Hillbilly-Onkel Jesse und ihrer scharfen, kellnernden Cousine Daisy besitzen sie in dem korrupten Landrat Boss Hogg einen mächtigen Feind. Der will ihre schöne Heimat dem schnöden Profit opfern und zum Bergbau freigeben. Doch wer ein echter Südstaaten-Sturkopf ist, lässt sich nicht so leicht unterkriegen.

Kritik zu Ein Duke kommt selten allein

Keine 30 Sekunden dauert es, bis Bo und Luke Duke auf ihrem Dodge Charger mit einem lustvollen Yeeeeha!!! auf einer der staubigen Landstraßen von Hazzard County einfliegen und bei den Fans der Eighties-Hitserie nostalgische Erinnerungen wecken. In der folgenden Laufzeit entfernt sich diese in den USA erfolgreich gestartete Actionkomödie nicht wesentlich von ihrer Ouvertüre, zeigt Verfolgungsjagden, Provinzromantik, die in Tops und Hotpants gepresste Anatomie von Popstar Jessica Simpson und Kumpelkult mit Sean William Scott ("American Pie") und "Jackass"-Star Johnny Knoxville. Ein Film also für eine Zielgruppe, die Vogue, Elle oder Glamour nicht zur Standardlektüre zählt.

1988 kamen erstmals auch die deutschen Zuschauer in den Genuss der TV-Antwort auf "Ein ausgekochtes Schlitzohr", die die Zutaten von Burt Reynolds' Blockbuster auf 147 Folgen streckte. Nur 105 Minuten muss die von Klamauk-Profi Jay Chandrasekhar ("Super Troopers- Die Superbullen") inszenierte Kinoversion mit Entertainment füllen und versteht darunter aneinander gereihte Hi-Speed-Jagden durchs Hillbilly-Hinterland und eine Metropole von Georgia, bei der Infrastruktur und Blechkisten ruiniert werden. Einen Plot braucht man bei Filmen mit dieser Gangschaltung nicht wirklich, wenn man die erforderliche Einstellung oder trinkbaren Spiritus mitbringt, wie ihn Onkel Jessie Duke (Willie Nelson) in seiner Schwarzbrennerei produziert. Ein Kommentator stellt für Einsteiger in das Universum von Hazzard County die Protagonisten vor. Zum eingeschworenen Duke-Clan gehören Kindskopf und Autoteufel Bo (Scott), Cousin und Frauenheld Luke (Knoxville), Cousine und Männerschwarm Daisy (Filmdebüt von J. Simpson) sowie Onkel Jessie. Zu den Spaßverderbern auf Seiten von Macht und Gesetz zählen Landrat Boss Hogg (Burt Reynolds als ganz in Weiß drapierter Provinz-Gatsby), der Hazzard County an sich reißen und ausplündern will, sein Erfüllungsgehilfe, der Sheriff, sowie eine Armee von mehr oder weniger überforderten Cops, die sich angesichts der Stepford-Reize Daisys von ihren Aufgaben ablenken lassen. Das Figuren-Sortiment komplettieren schließlich ein paar Duke-Sympathisanten, darunter ein Automechaniker mit Zauberhänden, sowie einige hübsche Girls, bei denen die Duke-Cousins Feuer fangen. Wenn die Wild Boys nicht gerade Indianapolis spielen oder sich in einer Kneipe prügeln, versuchen sie Boss Hoggs Machenschaften zu enthüllen, geben sich als japanische Wissenschaftler aus oder erklären ein paar Ghetto-Jungs, warum ihr Auto den schönen Namen General Lee trägt und damit einem erklärten Helden des Ku Klux Klan ein Denkmal setzt. Während sich Gitarreros wie die James Gang und Country-Legende Willie Nelson im Soundtrack um Fusion bemühen, wird sich der Film damit nicht leicht tun. Wer so gestricktes Stunt-Entertainment ablehnt, wird sich im Fazit mit Molly Hatchets "Flirtin' With Disaster" solidarisieren. Wer es aber liebt, fühlt sich von Willie Nelsons "Good Ol' Boys" bestens vertreten. kob.

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Info

Plakat des Films: Ein Duke kommt selten allein
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.10.2005

USA 2005

Länge: 1 h 44 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Dukes of Hazzard

Regie: Jay Chandrasekhar

Drehbuch: Jonathan Davies, Steve Lemme, John O'Brien, Paul Soter, Jay Chandrasekhar, Kevin Heffernan, Erik Stolhanske

Musik: Nathan Barr

Produktion: Bill Gerber

Kostüme: Genevieve Tyrrell

Kamera: Lawrence Sher

Schnitt: Myron I. Kerstein, Lee Haxall

Ausstattung: Chris Cornwell, Jon Gary Steele

Website: http://www.eindukekommtseltenallein.de/