Bewegende Verfilmung des Lebens von Michael „Eddie the Eagle“ Edwards, dem schlechtesten olympischen Skispringer aller Zeiten.

Kinostart: 31.03.2016

Szenenbild aus Eddie the Eagle - Alles ist möglich mit Taron EgertonTaron Egerton

Taron Egerton
als Michael 'Eddie the Eagle' Edwards

Hugh Jackman

Hugh Jackman
als Bronson Peary

Christopher Walken

Christopher Walken
als Warren Sharp

Keith Allen
als Terry Edwards

Rune Temte
als Bjørn

Jim Broadbent
als Kommentator

Edvin Endre
als Matti Nykänen

Tim McInnerny
als Dustin Target

Jo Hartley
als Janette Edwards

Iris Berben
als Petra

Die Handlung von Eddie the Eagle - Alles ist möglich

Alles ist möglich: Nach der wahren Geschichte des Briten mit dem seltsamen Aussehen, der als Skispringer „Eddie the Eagle“ weltweit die Herzen der Fans eroberte!

Skispringer Michael Edwards (Taron Egerton) gibt seinen Kindheitstraum von Olympia niemals auf, obwohl ihn alle als Versager abstempeln. Im Abfahrtslauf ist er zu schlecht, also wird er Skispringer: Denn hier ist er der einzige Bewerber für England.

Das Glück führt Eddie zum gescheiterten Springer Peary (Hugh Jackman), der sein Trainer wird. Er puscht den Underdog mit dem unbesiegbaren Willen tatsächlich zu den Olympischen Spielen 1988. Doch nicht allen gefällt der Medienrummel um den Exoten, der mit großem Herz statt großen Weiten die Fans begeistert...

Der grandios schlechte Skispringer war Kult, lange bevor das Wort zur Plattitüde verhunzt wurde. Wer aber selbst mal auf einer Schanze stand, hat seitdem garantiert auch Respekt vor dem Eagle. Diese Mischung auf die Leinwand zu bringen, das ist die Leistung des Films: Ja, Eddie ist skurril und ein Sonderling. Aber er traut sich was, und wir lachen mit ihm, nicht über ihn!

Kritik zu Eddie the Eagle - Alles ist möglich

Taron Egerton und Hugh Jackman mischen in Dexter Fletchers Biopic 1988 bei den Olympischen Spielen als "odd couple" die Skispringerwelt auf.

Wer hoch steigt, fällt tief, heißt es. Bei Michael "Eddie" Edwards, besser bekannt als "Eddie the Eagle", war das anders. Der Skispringer aus dem englischen Cheltenham avancierte 1988 bei den Olympischen Spielen zum Zuschauer- und Medienliebling obwohl er in den Wettbewerben von der Normal- bzw. Großschanzes jeweils den letzten Platz belegte - mit persönlichem (und britischem) Rekord. Ein Exot, der den Olympischen Gedanken lebte: Dabei sein ist alles. So sahen es auch die Bobfahrer aus Jamaika, die im selben Jahr in Calgary den Einkanal hinunter rasten.

Ihnen setzte Jon Turteltaub 1993 mit "Cool Runnings" ein filmisches Denkmal, von dem sportiven Family Entertainment inspiriert, legt nun Dexter Fletcher ("Wild Bill") - mit Produzent Matthew Vaughn ("Kick-Ass") als treibender Kraft - sein Wohlfühl-Biopic vor. 1973 lernt man Klein-Eddie in der Badewanne kennen. Die Uhr in der Hand stoppt er, wie lange er unter Wasser bleiben kann. Olympionike will er werden - egal wie, egal in welcher Sportart. Als Hürdenläufer stolpert er, als Speerwerfer zerstört er Fensterscheiben, als Skifahrer schafft er es nicht ins Nationalteam - "Du bist kein Olympia-Material" muss er sich von einem brummigen Funktionär sagen lassen.

Wie er es dennoch schafft, seinen Lebenstraum zu verwirklichen, davon handelt dieser kurzweilige Mix aus Fakt und Fiktion. Mit Alpinskiern steht Eddie, naiv und liebenswert von Taron Egerton ("Kingsman: The Secret Service") gespielt, eines Tages in der Skisprung-Arena von Garmisch-Partenkirchen. Bei einer netten Wirtin (sympathisch: Iris Berben) darf er kostenfrei logieren, ihre Avancen wehrt er, ganz fokussierter, Milch-trinkender Athlet, ab. Einen (zunächst widerwilligen) Trainer findet er im Kette rauchenden, stets mit einem Flachmann bewährten US-Ex-Überflieger Bronson Peary; "Wolverine" Hugh Jackman füllt den Part gewohnt lässig und charmant.

"Up, back, forward, down" lautet das Mantra des Coaches, diese vier Worte definieren den Bewegungsablauf beim Sprung. Zu Ravels "Bolero" wird trainiert, dabei an Bo Derek gedacht. Skispringen und Sex haben demnach viel gemein. Man glaubt es gerne. Immer wieder hebt Eddie ab, immer wieder kommt er zu Fall, immer rappelt er sich auf. Ein nimmermüdes, ewig freundliches Stehaufmännchen - eine Art Jerry Lewis mit dem (fiktiven) Peary als dessen "odd couple"-Partner Dean Martin. Die flotte Montage sorgt fürs nötige Tempo, Edvin Endre darf als vierfacher Olympia-Sieger Matti Nykänen übers Skispringen philosophieren, Christopher Walken sorgt als Trainerlegende für Starpower. Der schönste Satz bleibt Jim Broadbent als BBC-Kommentator vorbehalten: "Der Adler ist gelandet". Vorhersehbar, aber auf den Punkt. Wie der Film. geh.

Wertung Questions?

FilmRanking: 698 -43

Filmwertung

Redaktion
4
User
5
Deine Wertung

Action

Red.
3
User
4.5
Deine Wertung

Humor

Red.
4
User
5
Deine Wertung

Gefühl

Red.
4
User
4
Deine Wertung

Spannung

Red.
3
User
5
Deine Wertung

Anspruch

Red.
3
User
5
Deine Wertung

Info

Kinostart: 31.03.2016

Großbritannien/USA/Deutschland 2016

Länge: 1 h 46 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Eddie the Eagle

Regie: Dexter Fletcher

Drehbuch: Sean Macaulay, Simon Kelton

Musik: Matthew Margeson

Produktion: Rupert Maconick, Matthew Vaughn, Adam Bohling, David Reid, Valerie Galder

Kostüme: Annie Hardinge

Kamera: George Richmond

Schnitt: Martin Walsh

Ausstattung: Mike Gunn

Website: http://www.eddietheeagle-film.de

Zitat