Gaunerstück um zwei ehemalige Regierungsbeamte, die die Seiten wechseln.

Kinostart: nicht bekannt

Julia Roberts

Julia Roberts
als Claire Stenwick

Clive Owen

Clive Owen
als Ray Koval

Tom Wilkinson

Tom Wilkinson
als Howard Tully

Paul Giamatti
als Dick Garsik

Carrie Preston
als Barbara Boffered

Thomas McCarthy
als Jeff Bauer

Wayne Duvall
als Ned Guston

Denis O'Hare
als Duke Monahan

Oleg Stefan
als Boris Fetyov

Christopher Denham
als Ronny Partiz

Rick Worthy
als Dale Raimes

Kathleen Chalfant
als Pam Frales

Khan Baykal
als Dinesh Patel

Handlung

CIA-Offizier Claire Stenwick (Julia Roberts) und MI6-Agent Ray Koval (Clive Owen) standen früher im Geheimdienst ihrer Regierungen. Derzeit haben sie in die Privatwirtschaft gewechselt, um mit lukrativen Verträgen das meiste aus ihren Fähigkeiten herauszuholen. Beide jagen jeweils für ihre Bosse Tully (Tom Wilkinson) und Garsik (Paul Giamatti) einem milliardenschweren Patent nach. Keiner ahnt, dass sie eine heimliche Affäre und eigene Pläne haben.

Nach "Hautnah" stehen Oscargewinnerin Julia Roberts und Clive Owen erneut als Traumpaar vor der Kamera. Tony Gilroy legt die Fährten seiner verzwickten Spionageromanze so smart wie in "Michael Clayton" aus und liegt damit im Trend aktueller Agentenfilme wie "The International".

Die ehemalige CIA-Agentin Claire Stenwick und der Ex-MI6-Spion Ray Koval haben sich beruflich neu orientiert. Statt für die Regierung zu arbeiten, steht ihnen der Sinn jetzt nach dem Gegenteil: Als Sicherheitsberater zweier Konzernriesen planen sie gemeinsam, die Wirtschaftsbosse gegeneinander aufzubringen, um schließlich selbst eine dicke Beute zu kassieren. Doch das frühere Liebespaar ist nicht auf alles gefasst, denn außer gegenseitigem Misstrauen sind auch noch Gefühle im Spiel, die den perfekten Plan durcheinanderzubringen drohen.

Die ehemalige CIA-Agentin Claire Stenwick und der Ex-MI6-Spion Ray Koval haben sich beruflich neu orientiert. Statt für die Regierung zu arbeiten, steht ihnen der Sinn jetzt nach dem Gegenteil: Als Sicherheitsberater zweier Konzernriesen planen sie gemeinsam, die Wirtschaftsbosse gegeneinander aufzubringen, um schließlich selbst eine dicke Beute zu kassieren. Doch das frühere Liebespaar ist nicht auf alles gefasst, denn außer gegenseitigem Misstrauen sind auch noch Gefühle im Spiel, die den perfekten Plan durcheinander zu bringen drohen.

Kritik

Erbauliche Mischung aus komplexem Wirtschaftsthriller und romantischer Komödie, hochkarätig mit Julia Roberts und Clive Owen als spitzfindigen Industriespionen besetzt.

Die souveräne Inszenierung übernahm der renommierte Drehbuchautor Tony Gilroy ("Bourne"-Trilogie), der sich mit seiner zweiten Regiearbeit seit seinem mehrfach Oscar-nominierten Debüt "Michael Clayton" erneut in die trügerischen Gewässer der Wirtschaftskriminalität begibt. Allerdings ist der Ton diesmal wesentlich weniger dramatisch, sondern entschieden verschmitzter und verspielter. Bereits der dialoglose Auftakt in Zeitlupe, der zwei Konzernbosse beim handgreiflichen Eklat auf einem Rollfeld zeigt, demonstriert dies. Dabei handelt es sich um die erbitterten Rivalen Howard Tully (Tom Wilkinson aus "Michael Clayton") der Firma Burkett & Randle und Dick Garsik (Paul Giamatti im fröhlich-frotzeligen Overdrive) des Equikrom-Konzerns. Als nächste Storystation wird die erste Begegnung von CIA-Agentin Claire Stenwick (Roberts versprüht unvermindert ihren Leading-Lady-Charme) und des MI6-Agenten Ray Koval (Owen bestätigt, dass auch er einen formidablen James Bond abgegeben hätte) in Dubai anno 2003 angesteuert. Im Stil klassischer Caper Comedies liefern sie sich von Anfang an schlagfertige Wortduelle, die modernen Konventionen entsprechend zumeist in der Horizontalen enden. Dabei knistert die Chemie der Protagonisten noch genauso überzeugend wie in Mike Nichols Beziehungsdrama "Hautnah" und auch hier spielt gegenseitiges Vertrauen oder vielmehr der Mangel daran eine entscheidende Rolle. Denn Claire nimmt Ray nach ihrem ersten Date wichtige Dokumente ab und behauptet, ihn nicht zu kennen (ein amüsanter Running Gag, der jedes Mal eine neue Facette ihrer undurchsichtigen Beziehung erschließt), als sie sich Jahre später in Rom über den Weg laufen. Die Storystruktur ist mit diversen Flashbacks vesehen, womit jeweils ein neues Indiz zur möglichen Lösung des Plot-Puzzles gegeben wird. Denn in der Gegenwart sind beide im Privatsektor als Industriespione für Equikrom tätig. Claire hat sich als Maulwurf bei der Konkurrenz eingeschleust und erfährt so von der Entwicklung eines revolutionären Produkts. Garsik will sich das Patent mit allen Mitteln unter den Nagel reißen, doch auch Claire und Ray schnuppern Profit. Ein komplizierter Firmenkrieg voller falscher Fährten und schmutziger Tricks nimmt seinen Lauf.

Zumindest im Film wurde die erloschene Front des Kalten Krieges aus der Politik längst in die Welt multinationaler Konzerne verlegt. So erinnern die verstrickten Intrigen, die sich an internationalen Schauplätzen entfalten, an die vertrackten Spionagethriller von John Le Carré. Hervorragende Kameraarbeit und ein relaxter Schnitt (sprich keine hektischen "Bourne"-Schaukeleien) sowie elegante Kostüme, ausgefeiltes Produktionsdesign und ein unaufdringlicher Score tun ihr übriges, diese gefällige Erwachsenenunterhaltung abzurunden. ara.

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Info

Plakat des Films: Duplicity - Gemeinsame Geheimsache
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2009

Länge: 2 h 5 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Duplicity

Regie: Tony Gilroy

Drehbuch: Tony Gilroy

Musik: James Newton Howard

Produktion: Jennifer Fox, John Gilroy, Laura Bickford, Kerry Orent

Kostüme: Albert Wolsky

Kamera: Robert Elswit

Schnitt: John Gilroy

Ausstattung: Kevin Thompson