Audrey Hepburn in einer Parabel über den schmalen Grat zwischen Idealismus und Intoleranz.

Kinostart: nicht bekannt

Audrey Hepburn

Audrey Hepburn
als Nora Brentano

Valentina Cortese
als Maria Brentano/Brent/Lena Collins

Serge Reggiani
als Louis Balan

Megs Jenkins
als Penny

Charles Goldner
als Anselmo

Irene Worth
als Miss Jackson

Reginald Tate
als Inspector Eliot

Michael Shepley

Handlung

Sieben Jahre nach dem politischen Mord an ihrem Vater, einem Intellektuellen und überzeugten Pazifisten, trifft die radikale junge Italienerin Maria in den 30er Jahren im Londoner Exil einen alten Freund wieder. Zusammen mit weiteren Exilanten beschließen sie ein Attentat auf den Diktator, der auch den Tod des Vaters zu verantworten hat. Doch der Anschlag geht schief: Statt des Despoten werden unschuldige Menschen getötet. Und auch das Leben ihrer unbeteiligten kleinen Schwester steht plötzlich auf dem Spiel.

Kritik

Überraschenderweise spielte Rehauge Audrey Hepburn ihre erste große Rolle in einem hochpolitischen Drama, das die immer wieder kehrende Frage nach der Legitimation des Tyrannenmords bis zum Ende durchdekliniert - natürlich ohne eine befriedigende Antwort liefern zu können. Besonders interessant aus heutiger Sicht ist die damalige (1951) Einordnung des kommunistischen Widerstands gegen die Faschisten in Italien, die wohl deutlich durch den Kalten Krieg geprägt ist. Der Film war in Deutschland erst 1997 zu sehen.

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Info

Plakat des Films: Die Verblendeten

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien 1952

Länge: 1 h 36 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Secret People

Regie: Thorold Dickinson

Musik: Roberto Gerhard

Produktion: Sidney Cole

Kamera: Gordon Dines

Schnitt: Peter Tanner