Fortsetzung zum Mysterythriller von 2013.

Kinostart: 25.08.2016

Lizzy Caplan

Lizzy Caplan
als Lula

Jesse Eisenberg

Jesse Eisenberg
als J. Daniel Atlas

Mark Ruffalo

Mark Ruffalo
als Dylan Rhodes

Woody Harrelson
als Merritt McKinney

Dave Franco
als Jack Wilder

Daniel Radcliffe
als Walter

Jay Chou
als Li

Sanaa Lathan
als Natalie Austin

Michael Caine
als Arthur Tressler

Morgan Freeman
als Thaddeus Bradley

Die Handlung von Die Unfassbaren 2

Die Bühnenmagier The Four Horsemen sind untergetaucht und zu Legenden geworden. Daniel J. Atlas, Merrit McKinney, Jack Wilder bekommen mit Lula einen frechen Neuzugang, die Isla Fishers Henley ablöst. Wieder mit von der Partie ist FBI-Agent Dylan Rhodes, dem inoffiziellen fünfte Horseman, der erneut mit Thaddeus Bradley im Clinch liegt. Nach ihrer ersten großen Nummer landen sie auf der Flucht in Macau. Dort machen sie Bekanntschaft mit Walter Mabry. Er verlangt von ihnen einen Spitzelchip aus einem Hochsicherheitsbunker zu entwenden.

Kritik zu Die Unfassbaren 2

Sequel zum Überraschungshit um die nobel motivierten Coups eines Quartetts von Illusionisten, das dem Zuschauer noch mehr Gutgläubigkeit als der Vorgänger abverlangt.

Viel Schall und Rauch sind bekanntlich gute Ablenkungsmanöver um dem Publikum magische Bühnentricks als das Unmögliche möglich gemacht unterzujubeln. Dieses Prinzip wurde bereits beim Original ausgiebig eingesetzt und findet nun in noch übersteigerter Form seine Fortsetzung im Folgefilm. Die Inszenierung der schnittig-kurzweiligen Gaunerkapriole ging von Louis Leterrier an Jon M. Chu über, der zuvor u.a. für die Sequels für den Tanzfilm "Step Up" und den Actionthriller "G.I. Joe: Retaliation" verantwortlich zeichnete. So hat er sowohl für Choreographie als auch Action eine Hand und beides kommt in "Die Unfassbaren 2" zum Tragen. Das Drehbuch wurde erneut von Ed Solomon ("Men in Black") beigesteuert, der sich müht mit neuen falschen Fährten und haarsträubenden Finten ein undurchsichtig-verschachteltes Plot-Labyrinth mit doppelt und dreifachem Boden zu konstruieren. Wirkte dies beim Original noch verspielt und augenzwinkernd amüsant, drängt sich nunmehr teils der Eindruck eines forcierten Gimmicks auf, das manchmal ein wenig desorientierend anmutet.

Die Bühnenmagier, die als Truppe unter dem Namen The Four Horsemen auftreten, sind nach ihrer letzten großen (Raub-)Show untergetaucht und zu lebenden Legenden geworden. Daniel J. Atlas (Jesse Eisenberg), Merrit McKinney (Woody Harrelson), Jack Wilder (Dave Franco) bekommen mit Lula (Lizzy Caplan) einen feurig-frechen Neuzugang, die Isla Fishers Henley ablöst. Wieder mit von der Partie ist FBI-Agent Dylan Rhodes (Mark Ruffalo), dem inoffiziellen fünfte Horseman, der erneut mit Morgan Freemans Thaddeus Bradley im Clinch liegt. Ihre erste große Nummer ziehen die Horsemen beim Product Launch eines unethischen Spitzel-Chips ab, mit dem alle Computerprogramme entschlüsselt werden können. Nach ihrer Flucht durch einen Lüftungsschacht landen sie "magischerweise" in Macau, dem "Las Vegas von Asien" (woran das eifrig umgarnte chinesische Publikum besonders große Freude haben wird). Dort machen sie (Zwangs-)Bekanntschaft mit Walter Mabry (Daniel Radcliffe distanziert sich einmal mehr von seiner Harry-Potter-Rolle), der sich als unehelicher Sohn des skrupellosen Versicherungspräsidenten Arthur Tressler (Michael Caine) entpuppt. Er verlangt von ihnen den besagten Spitzelchip aus einem Hochsicherheitsbunker zu entwenden, was einer fließend choreographierten Mission Impossible Vorschub leistet. Bis zum Grand Finale in London ergeben sich noch einige weitere Actionszenen, Absurditäten und ausufernde Plottwists, die unweigerlich im bereits angekündigten dritten Teil weiter fortgeführt werden.

Bei all den glitzernden Täuschungsmanövern kommt auch der Humor nicht zu kurz, wie beispielsweise in Gestalt von Merrits eitlem Zwillingsbruder (Doppelrolle für Harrelson) und der beherzt-schlagfertigen Lula. Das Erzähltempo bleibt stets straff gespannt, womit manche der hanebüchenen Entwicklungen und Enthüllungen als weniger unfassbar auffallen. So gewinnt der glatt produzierte Thriller zwar nicht gerade den Jackpot in Sachen Kohärenz und Logik, solide Unterhaltung wird dennoch geboten. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 25.08.2016

USA 2016

Länge: 2 h 10 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Now You See Me: The Second Act

Regie: Jon M. Chu

Drehbuch: Edward Solomon, Pete Chiarelli

Musik: Brian Tyler

Produktion: Alex Kurtzman, Edward Solomon, Roberto Orci, Bobby Cohen

Kostüme: Anna B. Sheppard

Kamera: Peter Deming

Schnitt: Stan Salfas

Ausstattung: Sharon Seymour

Website: http://www.DieUnfassbaren-Filme.de