Sympathische Komödie um zwei ungleiche Freunde, die sich als Bohemiens und Gelegenheitsdiebe durch Paris schlagen.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Nur mit einem Koffer voller Klamotten und einem Bühnenmanuskript kommt der eher bürgerliche Antoine nach Paris, um sein Glück zu machen. Dort zieht er mit dem Bohemien Fred zusammen. Gemeinsam versuchen sich die ungleichen Männer in der Seine-Metropole über Wasser zu halten, doch der Alltag mit seinen Geldnöten, Vermietern und vor allem schönen Frauen hat so seine Tücken.

Sympathische Komödie um zwei ungleiche Freunde, die sich als Bohemiens und Gelegenheitsdiebe durch Paris schlagen.

Kritik

In Frankreich ein veritabler Erfolg, könnte Pierre Salvadoris zweiter Spielfilm bei uns all die interessieren, die auf charmante Komödien über Freundschaft, ein ungleiches Paar, die Tücken des Aberwitzalltags und gekonnt spontan wirkende Dialoge Wert legen: also die Buck-Anhänger von "Wir können auch anders" und die Freunde bewegter Männer.

Bewegt in diesem Fall sind Antoine (François Cluzet, "Die Hölle", "French Kiss"), der mit einem Koffer und einem Bühnenmanuskript bei einem Bekannten unterkommt und sich dessen Wohnung mit Fred (Gérard Depardieus Filius Guillaume, "Die siebte Saite") teilen muß. In den folgenden aufregenden Jahren versuchen sich die beiden Lebenskünstler über Wasser zu halten, was in Paris mit Glück, Diebeskünsten und Jobs als Fotograf nicht gelingen will. Immer droht der Verlust der Wohnung, gehen Frauengeschichten in die falsche Richtung oder geht man sich gehörig auf die Nerven. In der Tradition solcher Paare wie Jon Voight/Dustin Hoffman ("Asphalt Cowboy") oder Al Pacino/Gene Hackman ("Scarecrow") reiben sich der romantische Bohemien Fred und der Anerkennung und Normalität suchende Antoine aneinander, bis Antoine nach einer Phase der Depression durch Freds Freundschaft, eine junge Frau (Gastauftritt Marie Trintignant, "Betty") und Fußball spielende Kinder wieder zu sich kommt. Die Suche nach Glück erzählt Salvadori als warmherzige und burleske Großstadtballade, arbeitet die witzigsten Momente des Alltagslebens heraus und läßt seine gallische Ausgabe von Lemmon/Matthau (falls die je so jung gewesen sind) ein perfektes Schauspielermatch abliefern. Die Szene des nächtlichen Einbruchs variiert den italienischen Klassiker "Diebe haben's schwer" (1958) und ist nur einer der Komik-Höhepunkte des Films, der auf der Berlinale ein Panorama-Publikumsfavorit war und von der Ankunft eines neuen und ausgeprochen eigenwilligen Regietalents kündet. ger.

Wertung Questions?

FilmRanking: 12078 -1851

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Die Anfänger
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich 1995

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Les apprentis

Regie: Pierre Salvadori

Drehbuch: Pierre Salvadori, Philippe Harel

Musik: Philippe Eidel

Produktion: Philippe Martin, Gèrard Louvin

Kamera: Gilles Henry

Schnitt: Helene Viard