Amüsante und abenteuerliche Spielfilmadaption des erfolgreichen Zeichentrickkinderfernsehformats.

Kinostart: 23.12.2004

Handlung

In Bikini Bottom, einer Stadt wie deine und meine irgendwo unten auf dem Grunde des Pazifiks, lebt SpongeBob, ein rechteckiger gelber Schwamm. SpongeBob wohnt in einer Ananas und arbeitet als Koch im Restaurant des freundlichen Mr. Krabs. Ausgerechnet der soll nun Neptuns Krone entwendet haben und muss um sein Leben fürchten. Kurzentschlossen reisen SpongeBob und sein Kumpel Patrick, der Seestern, in die tiefsten Abgründe des Ozeans, um den Chef zu entlasten und, wenn möglich, die Krone ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück zu bringen.

Mit SpongeBob-Schwammkopf, dem netten, aber etwas nervenden Schwamm, ist ein weiterer, immerhin bereits Emmy-gekrönter Star des Kinderkanals Nickelodeon reif für die große Leinwand.

König Neptun will Schwammkopfs Boss wegen des Diebstahls seiner Krone zum Tode verurteilen. Außerdem versucht der böse Plankton, der hinter dem Diebstahl steckt, die Herrschaft über Schwammkopfs Heimatstadt übernehmen. So machen sich Schwammkopf und sein bester Freund Patrick auf, die Krone zu finden und zurück zu bringen. Dabei begegnen ihnen ein paar gefährliche Gestalten.

Als der Chef nicht ihn, sondern den miesepetrigen Thaddäus zum Manager der "Krossen Krabbe 2" befördert, ist SpongeBob Schwammkopf sauer. Doch seine Loyalität zu Mr. Krabs flammt wieder auf, als die Krone von König Neptun geklaut wird und man seinen Chef des Diebstahls verdächtigt. Also schnappt sich SpongeBob seinen leicht debilen Kumpel, den Seestern Patrick, und macht sich auf nach Shell City, wo er Krone und Dieb vermutet. Ein haarsträubender Trip beginnt, bei dem SpongeBob nicht nur David Hasselhoff kennen lernt.

Kritik

Seien es "Arielle - Die kleine Meerjungfrau", "Findet Nemo" oder zuletzt "Große Haie - kleine Fische" - animierte Unterwasserabenteuer schwimmen in der Gunst des Familienpublikums oben. Ein weiterer Eintrag ins Genre ist jetzt der "Schwammkopf"-Film, der auf der seit 1999 ausgestrahlten Nickelodeon-Zeichentrickserie basiert. Weltweit sind die ausufernd albernen Abenteuer des unschuldig-naiven Seeschwamms Spongebob und seiner kauzigen Konsorten ein Riesenhit. Denn nicht nur sind die Kiddies begeistert, sondern auch zahlreiche Teenager und Erwachsene können sich über den originellen, teils recht bizarren Humor amüsieren.

Begonnen wird der erste Kino-Ausflug des rechteckigen Schwamms mit einer Spielfilm-Einlage, in der Piraten Karten zum "Schwammkopf"-Film als vermeintlichen Schatz identifizieren und sich damit zum nächsten Kino begeben. Nach diesem Kunstgriff macht der Zuschauer Bekanntschaft mit dem porösen Protagonisten, der in der Meeressiedlung Bikini Bottom als Fast-Food-Koch arbeitet.

Er sieht zunächst inbrünstig singend (eine von mehreren inspiriert-infantilen Intonierungen) seiner Beförderung zum Manager entgegen und ist geknickt, als ein Kollege den Job bekommt. Dennoch ist er bereit, mit seinem besten Freund, dem Seestern Patrick, die gestohlene Krone des hitzköpfigen König Neptun zu suchen, um so seinen fälschlich beschuldigten Boss vor der Hinrichtung zu bewahren. Dafür gilt es, eine gefahrvolle Reise nach Shell City zu unternehmen und die Bekanntschaft mit diversen Monstern und miesen Typen zu überleben. Dem großen Finale wird schließlich auf dem haarigen Rücken von David Hasselhoff zugesteuert, der gutmütig selbstparodistisch in seiner "Baywatch"-Rolle auftaucht und sich als maritimes Transportmittel für die beiden Helden anbietet.

Serienmacher (und ehemaliger Meeresbiologie-Student) Stephen Hillenburg, der mit Sherm Cohen Regie führte, und mit mehren Autoren für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, lässt seinen eigenwilligen Zeichentrickfilm mit exzentrischen Einfällen überschäumen. Da wird ein Planktonteilchen zum größenwahnsinnigen Tyrannen, der die Meeresbewohner mit Gedankenkontrolle versklavt; zum Trösten feiern Spongebob und Patrick ein Eiskrem-Gelage, das mit Kater endet, und zum Schluss befreit Spongebob, zum Gitarrenmagier à la Jimmy Page verwandelt, seine Mitbürger mit Rockrhythmen von ihrer geistigen Unterdrückung.

Optisch umgesetzt wurde der Spaß im simpel gezeichneten Zeichentrick-Look der Serie, wobei die leuchtend-bunte Farbpalette das unbeschwert fröhliche Flair der Komödie unterstreicht. Der kommerzielle Erfolg in Übersee wird davon abhängen, inwieweit viele der in amerikanischer Popkultur verwurzelten Gags ankommen und ob der urkomische Originalsprecher Tom Kenny in der deutschen Synchronisation adäquat ersetzt werden kann - da der Schwammkopf aber auch schon in Deutschland über eine große Fangemeinde verfügt, sollte man sich keine Sorgen machen. ara.

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Info

Plakat des Films: Der SpongeBob Schwammkopf Film
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 23.12.2004

USA 2004

Länge: 1 h 27 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The SpongeBob SquarePants Movie

Website: http://movies.uip.de/spongebob/

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