Eine wahre Begebenheit aufgreifendes Qualitätsdrama über die Freundschaft zwischen einem obdachlosen musikalischen Genie und einem engagierten Journalisten.

Kinostart: 10.12.2009

Jamie Foxx

Jamie Foxx
als Nathaniel Anthony Ayers

Robert Downey Jr.

Robert Downey Jr.
als Steve Lopez

Catherine Keener

Catherine Keener
als Mary Weston

Tom Hollander
als Graham Claydon

Lisa Gay Hamilton
als Jennifer Ayers-Moore

Rachael Harris
als Leslie

Charlie Weirauch
als Atheist

Stephen Root
als Curt

David Jean Thomas
als Jim Trotter

Die Handlung von Der Solist

L.A.-Times-Zeitungskolumnist Steve Lopez (Robert Downey Jr.) traut seinen Augen nicht, als er auf den Straßen der Stadt Nathaniel Anthony Ayers (Jamie Foxx) entdeckt. Der schizophrene Obdachlose galt einst als Wunderkind der Klassik und träumt davon, wieder ein großes Konzert zu geben. Engagiert steht Steve dem ehemaligen Weltklasse-Cellisten bei, damit er wieder auf die Füße kommen kann. Daraus entwickelt sich bald eine einzigartige Freundschaft.

Nach der wahren Geschichte des Musikvirtuosen Nathaniel Ayers, der durch seine Krankheit auf der Straße landete, entwickelte "Abbitte"-Regisseur Joe Wright ein aufrichtiges wie bewegendes Drama um Freundschaft und den Traum, von ganz unten wieder nach ganz oben zu gelangen.

Kolumnist Steve Lopez ist immer auf der Suche nach einer guten Story. In Nathaniel Ayers findet er sie. Das auf den Straßen von Los Angeles lebende musikalische Genie leidet an Schizophrenie, die seiner möglichen Karriere als Cellist früh ein Ende setzte. Behutsam versucht Lopez den sanften, verwirrten Mann über die Musik wieder in sein altes Leben zurückzuführen. Ayers ist dankbar, nimmt schrittweise die Hilfe an, reagiert aber aggressiv, als Lopez seine eigenen Wünsche für Ayers Leben über die seines neuen Freundes stellt.

Kolumnist Steve Lopez ist immer auf der Suche nach einer guten Story. In Nathaniel Ayers findet er sie. Das auf den Straßen von Los Angeles lebende musikalische Genie leidet an Schizophrenie, die seiner möglichen Karriere als Cellist früh ein Ende setzte. Behutsam versucht Lopez den sanften, verwirrten Mann über die Musik wieder in sein altes Leben zurückzuführen. Ayers ist dankbar, nimmt schrittweise die Hilfe an, reagiert aber aggressiv, als Lopez seine eigenen Wünsche für Ayers' Leben über die seines neuen Freundes stellt.

Kritik zu Der Solist

Joe Wrights dritte Inszenierung ist erstmals weder Kostüm- noch Liebesfilm, sondern ein berührender Blick auf eine ungewöhnliche Freundschaft und eine Welt im Abseits.

"Cinemascope ist nur gut für Beerdigungen und Schlangen", lästerte Fritz Lang einst in Godards "Die Verachtung". Nichts davon gibt es in Susannah Grants Adaption von Steve Lopez' Buch über seine Beziehung zu einem schizophrenen Obdachlosen, die beider Leben veränderte. Trotzdem setzt Regisseur Wright auf das große Format, stellt es in den Dienst einer intimen Geschichte über einen Mann, der seine vertraute Nische verlassen soll, um zurückzufinden in die Welt des Erfolgs und der übermächtigen Erwartungen. Ihr Chronist ist Steve Lopez (Robert Downey Jr.), Kolumnist der Los Angeles Times, der seine Erfolge im Beruf im Privatleben nicht fortsetzen konnte und die Ehe mit Chefredakteurin Mary (Catherine Keener) in den Sand setzte. Wie ein Trüffelschwein immer einer großen Story auf der Spur, findet er sie schließlich zufällig im Niemandsland von L.A., unter dem Labyrinth der Freeway-Brücken, in den Vierteln der Metropole, in denen sich Armut, Drogensucht und Verzweiflung ballen. Im obdachlosen Nathaniel Ayers (Jamie Foxx) entdeckt er einen verwirrten Musiker, der einst vor einer großen Karriere als Cellist stand, bis er Stimmen zu hören und unter dem Druck des eigenen Anspruchs und des attackierten Verstandes aggressiv und unberechenbar zu werden begann. Schließlich stieg das musikalische Genie aus, zog sich zurück auf die Straße, in die Welt einer paranoiden Schizophrenie, aus der ihn nun Lopez zu befreien versucht.

"Der Solist" erzählt von der behutsamen Annäherung dieser beiden Männer, von einer fragilen Freundschaft, die Ayers Schritt für Schritt aus seinem Schneckenhaus lockt, bis er wieder Cello spielt und seine Liebe zu Beethoven auch mit Fremden teilt. Was wie ein konventionelles Hollywood-Märchen klingt, ist eine wahre Geschichte, die es zwar in die Sonne zieht, letztlich aber vom Leben im Schatten berichtet. Von gescheiterten Existenzen, von der Hölle in der Stadt der Engel, von vielen Menschen, die wegsehen, und einigen wenigen, die selbstlos helfen. Ohne Rührseligkeit schaut "Der Solist" auf eine offene Wunde, appelliert an Humanität, ist aber auch sehr humorvoll, vertraut seiner Story und den engagierten, doch nie für die Galerie spielenden Stars. Nach der starken Ouvertüre "Stolz und Vorurteil" und der Perfektion von "Abbitte" gelingt Wright hier ein weiterer Treffer. Mit einem heiklen Sujet, mit aktuellem Zeitbezug, zurückhaltender in den filmischen Mitteln, aber immer bemüht, Bilder fürs Kino und bei aller Ernsthaftigkeit auch Entertainment zu bieten. kob.

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Info

Plakat des Films: Der Solist
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.12.2009

Großbritannien/USA 2009

Länge: 1 h 57 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Soloist

Regie: Joe Wright

Drehbuch: Susannah Grant

Musik: Dario Marianelli

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Gary Foster, Russ Krasnoff

Kostüme: Jacqueline Durran

Kamera: Seamus McGarvey

Schnitt: Paul Tothill

Ausstattung: Sarah Greenwood

Website: http://www.dersolist-film.de