Der Beginn einer weiteren fantastischen Trilogie aus dem Produktions-Haus New Line.

Kinostart: 06.12.2007

Nicole Kidman

Nicole Kidman
als Marisa Coulter

Sam Elliott

Sam Elliott
als Lee Scoresby

Eva Green

Eva Green
als Serafina Pekkala

Dakota Blue Richards
als Lyra Belacqua

Daniel Craig
als Lord Asriel

Tom Courtenay
als Farder Coram

Derek Jacobi
als Abgesandter

Adam Godley
als Pantalaimon

Simon McBurney
als Fra Pavel

Nonso Anozie
als Iorek Byrnison

Ben Walker
als Roger

Jim Carter
als John Faa

Clare Higgins
als Ma Costa

Magda Szubanski
als Mrs. Lonsdale

Jack Shepherd
als College Rektor

Ian McShane
als Ragnar Sturlusson

Die Handlung von Der goldene Kompass

In einer der unseren ähnelnden Welt lebt das Mädchen Lyra (Dakota Blue Richards). Sie wächst elternlos in einem College in Oxford auf, ständig begleitet von ihrem Dämon: Eine Art zweites Ich, das ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als ihr Onkel Lord Asriel (Daniel Craig) sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über geheimnisvollen Staub und eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises. Mit der Forscherin Mrs. Coulter (Nicole Kidman) reist Lyra dorthin.

Mit Philip Pullmans gefeierter "Dark Materials"-Trilogie hat New Line einen würdigen Nachfolger zu "Herr der Ringe" gefunden. Der erste Teil des aufwändigen, intelligenten und durchaus düsteren Fantasy-Abenteuers führt in eine magische Parallelwelt voller Geheimnisse und Gefahren.

In einer der unseren ähnelnden Welt lebt das Mädchen Lyra. Sie wächst in einem College auf, ständig begleitet von einem Tier, das eine Art Alter Ego darstellt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als ihr Onkel Lord Asriel sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises.

In einer der unseren ebenso ähnelnden wie fremden Welt lebt das Mädchen Lyra. Sie wächst in einem College auf, ständig begleitet von einem Tier, das ihre Seele verkörpert. Als ihr Onkel Lord Asriel sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises und wird dann von der Forscherin Mrs. Coulter unter ihre Fittiche genommen. Als ihr bester Freund spurlos verschwindet, reist Lyra an den Polarkreis, wo sie Unterstützung von Eisbären, Cowboys und Nomaden erhält.

Kritik zu Der goldene Kompass

Chris Weitz' aufwendige Verfilmung des ersten Romans von Philip Pullmans Fantasy-Trilogie "His Dark Materials" evoziert mit prächtigen Bildern und gewaltigen Schlachten das große Vorbild "Der Herr der Ringe", bleibt dessen emotionale Grandezza allerdings schuldig.

Rein visuell muss sich "Der goldene Kompass" keinerlei Kritik gefallen lassen: Er mag nicht so neu und außergewöhnlich wirken wie noch der erste Teil der "Der Herr der Ringe"-Trilogie vor sechs Jahren, aber wie der technische Stab von Regisseur Weitz, der auch das Drehbuch verfasste, die von Pullman in seinem Roman eindringlich beschriebene Parallelwelt zu Leben erweckte, ist völlig überzeugend: Man kann sich gar nicht so recht sattsehen an den gewaltigen Großstadtpanoramen oder den unberührten Arktislandschaften, in denen sich die Handlung abspielt.

Als etwas problematischer erweist sich die Exposition, denn die Welt, in der Pullman seine Geschichte von einem zehnjährigen Mädchen, das als Auserwählte gegen das totalitäre Magisterium in ein Abenteuer mit Hexen, Eisbären und anderen Kreaturen zieht, angesiedelt hat, erschließt sich nicht einfach nur durch Bilder. Viel muss mithilfe ausgedehnter Dialoge und Off-Kommentare erklärt werden: Zum Beispiel, dass sich Seelen von Menschen in Tiergestalt manifestieren, sogenannte Daemonen, oder was es mit dem Alethiometer - dem titelgebenden "goldenen Kompass" - genau auf sich hat. Das erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Und obwohl Weitz sich alle erdenkliche Mühe gibt, seine bisweilen ausufernden Erklärungen interessant und abwechslungsreich zu gestalten, braucht es doch eine Weile, bis man sich eingedenk der schieren Masse an Information und Figuren zurechtfindet und voll und ganz auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann.

Lyla heißt die kleine Heldin, kess und mutig als neugieriger Wildfang gespielt von der Neuentdeckung Dakota Blue Richards, die sich auf die Suche nach ihrem spurlos verschwundenen besten Freund macht und ins Spannungsfeld zwischen der nur auf den ersten Blick liebenswerten Forscherin Mrs. Coulter, von Nicole Kidman als elegante Eiskönigin gespielt, und dem hemdsärmeligen Lord Asriel - Daniel Craig in Heldenmodus, nur leider viel zu kurz im Film - gerät. Mit ihrer Ankunft in nördlichen Gefilden nimmt der Film an Fahrt auf, wenn sich mit Sam Elliott zunächst ein Cowboy von echtem Schrot und Korn und schließlich auch der verstoßene Eisbärenprinz Iorek als Gefährten an ihre Seite gesellen. Ein kurz darauf folgender Kampf zwischen Iorek und seinem Widersacher um den Thron ist der Höhepunkt des Films, und eine letzte Schlacht im ewigen Eis führt noch einmal fast alle Beteiligten zusammen. Was sich indes trotz aller Pracht und Grandezza nicht einstellen mag, ist der Eindruck eines großen Epos: Gerade ist man warm geworden mit der überraschend ernst und ohne humorvolle Ausreißer erzählten Geschichte, da ist nach etwa 105 Minuten bereits unvermittelt Schluss - mit einem beinahe dreisten Ende, das ein wenig zu selbstgefällig die Tür aufstößt für Teil zwei, der erst noch gedreht werden muss. ts.

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Info

Plakat des Films: Der goldene Kompass
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.12.2007

USA 2007

Länge: 1 h 53 min

Genre: Action

Originaltitel: The Golden Compass

Regie: Chris Weitz

Drehbuch: Chris Weitz

Musik: Alexandre Desplat

Produktion: Deborah Forte, Bill Carraro

Kostüme: Ruth Myers

Kamera: Henry Braham

Effekte: Ben Morris, Michael L. Fink, Bill Westenhofer, Trevor Wood

Schnitt: Anne V. Coates

Ausstattung: Dennis Gassner

Website: http://www.DerGoldeneKompass-derFilm.de