Eine bewegend und humorvoll erzählte Geschichte über den Lehrer Konrad Koch und seine Schüler, Zusammenhalt und Teamgeist. Frei erzählt nach der wahren Geschichte, wie der Fußball nach Deutschland kam, ist "Der ganz große Traum" ein Film für die ganze Fam

Kinostart: 24.02.2011

Daniel Brühl

Daniel Brühl
als Konrad Koch

Burghart Klaußner

Burghart Klaußner
als Gustav Merfeld

Kathrin Steinburg

Kathrin Steinburg
als Klara Bornstedt

Justus von Dohnányi
als Richard Hartung

Axel Prahl
als Schricker Sen.

Jürgen Tonkel
als Dr. Jessen

Thomas Thieme
als Dr. Roman Bosch

Theo Trebs
als Felix Hartung

Adrian Moore
als Joost Bornstedt

Till Valentin Winter
als Otto Schricker

Anna Stieblich
als Frau Salchow

Henriette Confurius
als Rosalie

Josef Ostendorf
als Pfarrer Werners

Michael Hanemann
als Tuchowski

Lennart Betzgen

Josef Dragus
als Zumbrink

Fabio Seyding
als Hans

Sten Horn
als Wilhelm

Vincent Kastner
als Offizier zu Hohenlohe

Thomas Spencer
als Ian

Milan Peschel
als Schuldiener Profalla

Christina Große
als Frau Profalla

Rüdiger Kuhlbrodt
als Diener Stollberg

Aljoscha Stadelmann
als Kutscher

Max Gertsch
als Reporter

Handlung

Konrad Koch wird 1874 am Braunschweiger Martino- Katharineum als Englischlehrer eingestellt. Er erkennt schnell, dass er zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, wenn er die Aufmerksamkeit seiner Schüler wecken will. Bei einem längeren England-Aufenthalt hatte Koch neben der Sprache auch das in Deutschland noch unbekannte Fußballspiel kennengelernt. Die neue Sportart soll der Schlüssel zu Herz und Verstand seiner Eleven werden. Er hat Erfolg, erregt damit aber den Argwohn der preußisch gesinnten Lehrerschaft und einflussreicher Eltern. Jetzt müssen die Schüler um Konrad Koch kämpfen, wenn er weiter ihr Lehrer bleiben soll.

Konrad Koch wird 1874 am Braunschweiger Martino-Katharineum als Englischlehrer eingestellt. Bei einem längeren England-Aufenthalt hatte Koch neben der Sprache auch das in Deutschland noch unbekannte Fußballspiel kennengelernt. Die neue Sportart soll der Schlüssel zu Herz und Verstand seiner Eleven werden. Er hat Erfolg, erregt damit aber den Argwohn der preußisch gesinnten Lehrerschaft und einflussreicher Eltern. Jetzt müssen die Schüler um Konrad Koch kämpfen, wenn er weiter ihr Lehrer bleiben soll.

Kritik

Wie der Fußball nach Deutschland kam: Daniel Brühl sorgt 1874 als junger Englischlehrer mit seinen Schülern für Revolution auf dem Rasen.

Heute kaum vorstellbar, aber es gab sie wirklich mal, die Zeit ohne das runde Leder und 22 kurzbehoste Männer auf dem Rasen. Und zwar im Sommer 1874. Da müssen die Schüler am altehrwürdigen Braunschweiger Gymnasium "Katharineum" gehorchen und den Mund halten, Rumpfbeuge, Reckübung oder Bocksprung gelten als Körperertüchtigung und dürfen keinen Spaß machen. Frischen Wind ins muffige System von Zucht und Ordnung bringt der junge Konrad Koch (Daniel Brühl in einer seiner besten Rollen), der nach jahrelangem Englandaufenthalt den Schülern die englische Sprache lehren soll und ihre geringe Lust dazu durch das bis dahin unbekannte Fußballspiel fördert. Bald jagen die Jungs atemlos dem Ball hinterher, schießen wild Tore und bilden eine verschworene Mannschaft, sogar der Arbeitersohn und Außenseiter wird integriert, während der großmäulige Industriellenspross an Macht und Sympathie verliert. Dessen gestrenger Daddy und Sponsor der Schule sieht durch die "Fußlümmelei" Sitte und Moral in Gefahr und will dem undisziplinierten Spuk (der "englischen Krankheit") den Garaus machen. Die gewitzten Schüler machen ihm aber einen fetten Strich durch die faule Rechnung.

Einfach super, wie Sebastian Grobler Erinnerungen an Peter Weirs "Der Club der toten Dichter" wachruft und in seinem Kinodebut frei nach wahren Begebenheiten einen rundum gelungen Film hinlegt mit viel (Gemeinschafts)Gefühl, Hochspannung und Humor. Und wenn am Ende eine deutsche gegen eine englische Mannschaft dribbelt, dann ist nicht nur die kuriose kaiserliche Kommission von anno dunnemal überzeugt und aus dem Häuschen, sondern auch der ganz normale Fußballhasser von 2011. Toooor! Volltreffer!

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Info

Kinostart: 24.02.2011

Deutschland 2010

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: Der ganz große Traum

Regie: Sebastian Grobler

Drehbuch: Johanna Stuttmann, Philipp Roth, Raoul Reinert

Musik: Ingo Ludwig Frenzel, Marco Meister

Produktion: Anatol Nitschke, Raoul Reinert

Kostüme: Monika Jacobs

Kamera: Martin Langer

Schnitt: Dirk Grau

Ausstattung: Thomas Freudenthal

Website: http://www.derganzgrossetraum.de/