Solider übernatürlicher Horror, der auf dem angeblich wahren Fall der Bell Witch basiert.

Kinostart: 11.01.2007

Donald Sutherland

Donald Sutherland
als John Bell

Sissy Spacek

Sissy Spacek
als Lucy Bell

Rachel Hurd-Wood

Rachel Hurd-Wood
als Betsy Bell

Sam Alexander
als Joshua Gardner

Shauna Shim
als Anky

James D´ Arcy
als Richard Powell

Matthew Marsh
als James Johnston

Thom Fell
als John Jr.

Zoe Thorne
als Theny Thorne

Miquel Brown
als Chloe

Die Handlung von Der Fluch der Betsy Bell

Im Winter 1817 verstrickt sich Farmer John Bell (Donald Sutherland) in einen nachbarlichen Streit um Grundrechte an seinem Haus in Red River, Tennessee. Kurz darauf beginnt im Zimmer seiner pubertären Tochter Betsy (Rachel Hurd-Wood) ein unheimlicher Spuk. Zunächst glauben Mutter Lucy (Sissy Spacek) und der ältere Bruder John Jr. (Thom Fell) an schwere Alpträume. Aber eine unsichtbare Kraft verletzt Betsy vor aller Augen. Der Fluch der Nachbarin Kate (Gaye Brown) soll angeblich ihr Leben kosten. Verzweifelt ziehen die Bells einen Exorzismus in Betracht.

Basierend auf einem aktenkundigen Fall von Heimsuchung verfolgt Courtney Solomon ("Dungeons & Dragons") mit klassischer Südstaaten-Atmosphäre den Geisterterror, bis das Blut gefriert.

In den Jahren 1818 bis 1820 wird die Familie Bell in Red River, Tennessee, von einer unerklärlichen Präsenz heimgesucht. Was noch harmlos mit Geräuschen beginnt, wächst sich zunehmend zum nackten Terror aus - vor allem für die jüngste Tochter der Familie, die von dem Poltergeist tatsächlich attackiert wird. Schließlich offenbart der Geist, dass der Spuk weitergehen wird, bis ein Mensch tot ist. Weil die Bells vermuten, dass der Ärger auf einem Streit um ihr Land mit einer Frau, die in Red River als Hexe gilt, beruht, versuchen sie den Fluch entsprechend zu besiegen.

Red River, Tennessee, im Jahre 1818. Nach einem heftigen Streit mit einer Bäuerin, die in der Gegend als Hexe gilt, liegt plötzlich ein Fluch auf der Familie des Farmers John Bell. Erst wird die Sippe noch mit harmlosen Geräuschen malträtiert, doch schon bald fährt der Poltergeist schärfere Geschütze auf, wobei er es besonders auf Tochter Betsy abgesehen hat. Als die dämonische Macht schließlich nach einem Todesopfer verlangt, suchen die Bells ihr Heil in Exorzismen und einem Fluchtversuch. Doch vor dem Fluch gibt es kein Entrinnen.

Kritik zu Der Fluch der Betsy Bell

Klassischer Horror Thriller um ein verwunschenes Haus, mit kompetenten Darstellern, virtuoser Kameraästhetik und schwarzer Romantik-Atmosphäre.

Neuengland, Weihnachten 1817. Weil er seine Nachbarin mit Zinswucher ruiniert und damit das Kirchenrecht der Gemeinde gebrochen hat, wird Farmer John Bell von der als Hexe verschrieenen Frau mit einem Fluch belegt. Ein unsichtbarer Dämon, der sich zeitweise in Gestalt eines Wolfs zeigt, belagert das Haus der Bells und fährt in den Körper von Johns schöner Tochter Betsy, der ihr Lehrer in schwärmerischer Liebe zugetan ist. Betsys Anfälle verschlimmern sich, Fluchtversuch und Exorzismen scheitern. Der Grund für Betsys Leid liegt in einem Verbrechen - sie ist vom Vater entjungfert worden. Betsy bringt ihn um.

Auf dem Hintergund der klassischen Motive verwunschenes Haus, Incubus, Exorzismus, Wölfe und Poltergeister variiert Courtney Solomon ("Dungeons & Dragons") Horrorelemente, denen er mit dem Inzest einen modernen Aspekt hinzufügt. Der Verzicht auf Splattereffekte erweist sich als angenehm traditionell. Eine kurze Rahmenhandlung verbindet die Story mit der Gegenwart, deutet an, dass sich Betsys Schicksal wiederholen wird. Unter den kompetetenten Darstellern wie Donald Sutherland und Sissy Spacek fällt Rachel Hurd-Wood (Betsy) auf, die hier vor ihrem Durchbruch als letztes Opfer in "Das Parfum" spielte.

In Rumänien und Kanada entstanden, ist "An American Haunting" einer der schönsten Horrorfilme der letzten Jahre, der in wundervollen Herbst- und Winterlandschaften schwelgt und frostig bläulich-weiße Bilder schafft. Die virtuose Ästhetik der ungemein beweglichen Kamera kommt u.a. bei einer Verfolgungsjagd mit einer Kutsche zum Tragen. Vorletzter Film von Kameramann Adrian Biddle (1952 - 2005), der für Ridley Scott ("1492"), James Bond ("Die Welt ist nicht genug") und zuletzt "V...wie Vendetta" arbeitete. ger.

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Info

Plakat des Films: Der Fluch der Betsy Bell
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 11.01.2007

USA 2004

Länge: 1 h 30 min

Genre: Horror

Originaltitel: An American Haunting

Regie: Courtney Solomon

Drehbuch: Brent Monahan, Courtney Solomon

Musik: Caine Davidson

Produktion: Courtney Solomon, André Rouleau, Christopher Milburn

Kostüme: Jane Petrie

Kamera: Adrian Biddle

Schnitt: Richard Comeau