Horrorfilm über zwei Schwestern im Kampf gegen ihre böse Stiefmutter.

Kinostart: nicht bekannt

Emily Browning

Emily Browning
als Anna

Elizabeth Banks

Elizabeth Banks
als Rachael

Arielle Kebbel

Arielle Kebbel
als Alex

David Strathairn
als Steven

Kevin McNulty
als Sheriff Emery

Maya Massar
als Mom

Jesse Moss
als Matt

Dean Paul Gibson
als Dr. Silberling

Handlung

Nach dem tragischen Feuertod ihrer Mutter war Anna (Emily Browning) längere Zeit im Krankenhaus. Als sie nach ihrer Genesung nach Hause zu ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel) und ihrem Vater (David Strathairn) zurückkehrt, muss sie feststellen, dass sich dieser mit Rachel (Elizabeth Banks) verlobt hat - der Pflegerin ihrer Mutter. Rasch entdeckt Anna deren unlautere Absichten, stößt aber auf taube Ohren. Derweil wird sie von geisterhaften Erscheinungen heimgesucht.

Hochklassiges Remake des koreanischen Horrorhits "A Tale of Two Sisters", in dem die Guard-Brothers, die zuvor mit Kurzfilmen auf sich aufmerksam machten, ein psychologisch überzeugendes Spielfilmdebüt aus dem kreuzunheimlichen Reich der Geister und Schatten abliefern.

Die Schwestern Anna und Alex müssen kurz nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter betrübt in Kauf nehmen, dass ihr Vater sich neu verlobt hat. Die Erwählte ist ausgerechnet Rachel, die ehemalige Krankenpflegerin der Mutter. Etwas stimmt nicht mit ihr und ihrer Vergangenheit. Als Anna vom Geist ihrer Mutter vor der unbekannten Neuen gewarnt wird, ist klar, dass die Sache eskalieren wird, und zwar in einem unerbittlichen Kampf der zwei Schwestern gegen die gefährliche Stiefmutter und die Verblendung des eigenen Vaters, die die Familie zu zerrütten drohen.

Die Schwestern Anna und Alex müssen kurz nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter in Kauf nehmen, dass ihr Vater sich neu verlobt hat. Die Erwählte ist ausgerechnet Rachel, die ehemalige Krankenpflegerin der Mutter. Etwas stimmt nicht mit ihr und ihrer Vergangenheit. Als Anna vom Geist ihrer Mutter vor der Neuen gewarnt wird, beginnt die Sache zu eskalieren. Es kommt zum Kampf der Schwestern gegen die Stiefmutter und die Verblendung des eigenen Vaters, die die Familie zu zerrütten drohen. Aber ist wirklich alles wie es scheint?

Kritik

Die hochwertige Neuverfilmung eines koreanischen Gothic-Horror-Exports bietet eleganten, stimmungsvollen Schauer mit ungewohnt smarter Story.

Altgediente Topoi wie die böse Stiefmutter hinderten die britischen Brüder Guard, Charles und Thomas, die bislang nur mit Kurzfilmen in Erscheinung traten ("Cinema 16: British Short Films"), nicht daran, der sehr europäisch anmutenden Mär originelle und durchweg packende Aspekte abzugewinnen. Ihr Spielfilmdebüt straft das Gesetz Lügen, wonach fast jedes Remake eines asiatischen Horrorhits bislang spürbare Qualitätseinbußen aufwies. Dem makellosen Original "A Tale of Two Sisters" von 2003 kann man bestenfalls eine gewisse Symbolüberfrachtung vorwerfen: Ein freudianisches Psycho-Puzzle um Verdrängung, das die Guard Brothers mit subtilen Methoden deutlich unangestrengter übernehmen. Doch das Drehbuch von Craig Rosenberg, der sich mit Arbeiten wie "Jurassic Park 3" bislang nicht unbedingt empfahl, löst sich geschickt von der Vorlage und webt eine beklemmende Mystery um einen ungeklärten Todesfall.

Den gab es in einem musterhaften Haunted House am See, wo die Mutter von Anna (Emily Browning aus "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse") in einem Feuer starb. Nun kehrt Anna nach längerem Aufenthalt in einer psychiatrischen Heilanstalt zurück, um endlich wieder mit ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel, "Der Fluch - The Grudge 2") vereint zu sein. Die Situation entpuppt sich als schwierig, weil sich ihr Vater Steven (David Strathairn) verdächtig rasch neu verlobt hat - ausgerechnet mit der durchtriebenen Rachael (Elizabeth Banks aus "W." mit einem bedrohlichen Flackern in den Augen), der ehemaligen Krankenpflegerin der Mutter. Ein brüchiges Idyll, das durch intensive Spukereignisse in einen Alptraum umkippt und auf einen offenen Konflikt zwischen Stiefmutter und den Schwestern hinausläuft.

Schuld, Sünde und Sühne liegen in dem psychologischen Konstrukt verborgen, das mit ähnlicher Präzision wie "The Sixth Sense" oder "The Others" zu Werke geht und mit einer bestürzenden Wendung punktet, die in jeder Hinsicht mörderisch ist und im Gedächtnis bleibt. Statt auf Gewalt und Blut vertrauen die Guard Brothers auf ihre Geschichte, die sie klar und hochklassig inszenieren. Zudem können sie auf eine gute Riege kaum bekannter Nachwuchsmimen (von Veteran Strathairn mal abgesehen) bauen. Der Score von Christopher Young ("Hellraiser") ist wie der abgründige Spuk: klassisch und modern zugleich. tk.

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Info

Plakat des Films: Der Fluch der 2 Schwestern
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

Kanada/USA 2009

Länge: 1 h 27 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Uninvited

Regie: Charles Guard, Thomas Guard

Drehbuch: Craig Rosenberg, Carlo Bernard, Doug Miro

Musik: Christopher Young

Produktion: Walter F. Parkes, Laurie MacDonald, Roy Lee

Kostüme: Trish Keating

Kamera: Dan Landin

Schnitt: Christian Wagner, Jim Page

Ausstattung: Andrew Menzies