Plagiats-Thriller mit Bradley Cooper als Täter, der dem wahren Autor seines Erfolgsromans Wiedergutmachung schuldet. Hochintelligent und superspannend!

Kinostart: 23.05.2013

Bradley Cooper

Bradley Cooper
als Rory Jansen

Jeremy Irons

Jeremy Irons
als alter Mann

Szenenbild aus Der Dieb der Worte mit Dennis QuaidDennis Quaid

Dennis Quaid
als Clay Hammond

Olivia Wilde
als Danielle

Zoe Saldana
als Dora Jansen

Ben Barnes
als junger Mann

Nora Arnezeder
als Celia

Michael McKean
als Nelson Wylie

John Hannah
als Richard Fordham

J.K. Simmons
als Mr. Jansen

Ron Rifkin
als Timothy Epstein

Zeljko Ivanek
als Joseph Cutler

Die Handlung von Der Dieb der Worte

Autor Clay Hammond liest aus seinem neuesten Roman "The Words" vor. Darin geht es um den jungen verheirateten Schriftsteller Rory Jansen, der ein zufällig in seine Hände geratenes Manuskript eines großartigen Nachkriegsromans als sein eigenes ausgibt. Er wird zum gefeierten Star, doch unerwartet tritt der wahre Autor in sein Leben. Rory versucht, seinen Betrug wieder gut zu machen, doch das erweist sich als leichter gesagt als getan.

Autor Clay Hammond liest aus seinem neuesten Roman "The Words" vor. Darin geht es um den jungen verheirateten Schriftsteller Rory Jansen, der ein zufällig in seine Hände geratenes Manuskript eines großartigen Nachkriegsromans als sein eigenes ausgibt. Er wird zum gefeierten Star, doch unerwartet tritt der wahre Autor in sein Leben. Rory versucht, seinen Betrug wieder gut zu machen, doch das erweist sich als leichter gesagt als getan.

Ein Schriftsteller feiert einen durchschlagenden Erfolg mit einem Roman, den er nicht selbst geschrieben hat. Vielschichtiges romantisches Drama, das clever eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte erzählt.

Kritik zu Der Dieb der Worte

Vielschichtiges Melodrama um das Literatur-Plagiat eines jungen Schriftstellers, der eindringlich-ernsthaft von "Hangover"-Darsteller Bradley Cooper verkörpert wird.

Cooper tritt nicht nur als Protagonist, sondern auch als ausführender Produzent auf. Seiner Starpower war es entscheidend zu verdanken, dass das vor zwölf Jahren verfasste Skript seiner beiden Kindheitsfreunde Brian Klugman und Lee Sternthal schließlich grünes Licht erhielt. Die Struktur ihres Drehbuchs als Story innerhalb einer Story, die innerhalb einer weiteren Story angesiedelt ist, erweist sich als relativ komplex und stellenweise sperrig. Darüberhinaus übernehmen die beiden Novizen in Zusammenarbeit die Regie und haben das Glück für ihr Debüt mit einer hochkarätigen Darstellerriege zu arbeiten. Gefilmt wurde die visuell ansprechende Produktion in Montreal, das für Paris und Manhattan einspringt.

Zu Beginn liest der erfolgreiche Autor Clay Hammond (Dennis Quaid) auf Buch-Promotour aus seinem neuesten Roman "The Words". Darin geht es um den jungen verheirateten Schriftsteller Rory Jansen (Cooper), der zwar als talentiert gilt, doch dessen Arbeit von Verlegern als "zu verinnerlicht" abgewiesen wird. Erst als Rory ein zufällig in seine Hände geratenes Manuskript eines großartigen Nachkriegsromans als sein eigenes ausgibt, beginnt sein kometenhafter Aufstieg. Doch unerwartet tritt eine Figur, die frei nach Hemingway "Der alte Mann" (ein mit Alters-Makeup zugekleisterter Jeremy Irons) genannt wird, in sein Leben. Er ist der wahre Autor und beginnt dem panischen Rory von seinen anfangs glücklichen Tagen in Paris und seiner gescheiterten Ehe zu erzählen. Rory versucht, seinen Betrug wieder gut zu machen, doch das erweist sich als leichter gesagt als getan. Schließlich richtet sich der Fokus wieder auf Clay, der nach Ende seiner Lesereise eine attraktive Studentin ("Cowboys & Aliens"-Girl Olivia Wilde) mit in sein Luxusapartment schleppt. Sie möchte unbedingt das (vorhersehbare) Ende der Geschichte erfahren, was er ihr (und dem Zuschauer) auch gewährt.

Die einzelnen Storystränge unterscheiden sich optisch durch die Farbsaturierung der Aufnahmen. Die Paris-Flashbacks zeichnen sich durch ihren ausgeblichenen Look aus, wohingegen die Rory-Segmente in tiefen Blau- und Grüntönen schwelgen. Die Szenen von Clays Realität sehen im Vergleich geradlinig-unverändert aus. Schauspielerisch tut sich insbesondere Irons als desillusionierter alter Mann hervor, der erkennt, dass die Liebe zu seiner Frau wichtiger war als die Liebe zu seiner Kunst. Zoe Saldana ("Colombiana") spielt Rorys Ehefrau voller aufbauschender Gefühlsregungen. Ähnliches lässt sich auch vom stimmigen Orchesterscore sagen, der die Emotionen entsprechend untermalt. Insgesamt ist "The Words" ein ambitioniertes Drama um Liebe, Lügen und Literatur mit bewegenden Dialogen mit großen Worten. ara.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 23.05.2013

USA 2011

Länge: 1 h 47 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Words

Regie: Brian Klugman, Lee Sternthal

Drehbuch: Brian Klugman, Lee Sternthal

Musik: Marcelo Zarvos

Produktion: Michael Benaroya, Jim Young, Tatiana Kelly

Kostüme: Simonetta Mariano

Kamera: Antonio Calvache

Schnitt: Leslie Jones

Ausstattung: Michele Laliberte

Website: http://www.der-dieb-der-worte.de