Jack Nicholson und Morgan Freeman als todkranke Oldies mit einer Liste letzter Wünsche, die sie sich selbst erfüllen.

Kinostart: 24.01.2008

Jack Nicholson
als Edward Cole

Morgan Freeman

Morgan Freeman
als Carter Chambers

Sean Hayes
als Thomas

Beverly Todd
als Virginia

Rob Morrow
als Dr. Hollis

Alfonso Freeman
als Roger

Rowena King
als Angelica

Die Handlung von Das Beste kommt zum Schluss

Der Großunternehmer Edward Cole (Jack Nicholson) hat es zum Milliardär gebracht. Von Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) trennen ihn Welten. Als sie sich zufällig im Krankenhaus das Zimmer teilen, entdecken sie zwei wichtige Gemeinsamkeiten: Beide wollen ihre restliche Zeit verbringen, wie sie es immer wünschten. Und außerdem möchten sie zu sich selbst finden und Frieden schließen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, ihre Lebensfreude wieder zu entdecken.

Zwei Krebskranke vorgerückten Alters wollen vor ihrem Tod das Leben finden und schließen Freundschaft in einem herzlich menschlichen Drama von Rob Reiner ("An deiner Seite"), bei dem die beiden Hollywood-Größen Nicholson und Freeman viel lockeren Humor zeigen.

Schockierende Krebsdiagnosen führen Milliardär Cole und Automechaniker Chambers als Krankenhauspatienten zusammen. Chambers' Liste von Wünschen, die er sich vor seinem Tod noch erfüllen möchte, setzt das ungleiche Duo schließlich mit Ergänzungen Coles in die Tat um. Auf einer Tour durch die Welt, reich an Schönheit, Luxus und Abenteuer, werden sie Freunde und erkennen die wahren Werte ihres Lebens.

Schockierende Krebsdiagnosen führen den mächtigen Milliardär Cole und den einfachen und relativ mittellosen Automechaniker Chambers als Krankenhauspatienten zusammen. Chambers' Liste von Wünschen, die er sich vor seinem Tod noch erfüllen möchte, setzt das ungleiche Duo schließlich mit Ergänzungen Coles in die Tat um. Auf einer Tour durch die Welt, reich an Schönheit, Luxus und Abenteuer, werden sie Freunde und erkennen die wahren Werte ihres Lebens: Nicht ist wertvoller als die eigene Familie.

Kritik zu Das Beste kommt zum Schluss

In ihrem ersten gemeinsamen Film erleben Jack Nicholson und Morgan Freeman ihre letzten Tage. Kein Anlass für Pessimismus, sondern für Party.

"Der Tod ist eine sehr unangenehme Form von Leben" - pathetische Aphorismen wie dieser aus "Knockin' on Heaven's Door" gibt es bei diesem Stargipfel nicht. Obwohl sich auch hier zwei todkranke Männer mit abenteuerlichem Eventhopping vom Leben verabschieden. Witz und auch eine Spur Weisheit, mit unbedenklichen Berührungen zum Kitsch, zeichnen diese reduziert sentimentale Komödie aus, die generationsgemäß andere Schwerpunkte setzt als Thomas Jahns, von Tarantino inspirierter deutscher Comedyhit. Edward Cole ist Nicholson pur mit einem Touch Ebenezer Scrooge - ein mächtiger, reicher Mann, der niemanden und den niemand ausstehen kann. Weil der Milliardär in seinen PR-Kampagnen immer wieder verlautbaren lässt, dass er Krankenhäuser besitzt und keine Wellness-Oasen, kriegt er aus Imagegründen auch in seinem eigenen kein Einzelzimmer, als er mit einer schockierenden Diagnose eingeliefert wird. So liegt er Seite an Seite mit dem belesenen Automechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman), der, wie er, nur noch wenige Monate zu leben hat. Der giftige Materialist und der gütige Familienmensch, freunden sich an. Ein glaubwürdige Entwicklung, weil man Freeman dies mit seiner Vorgeschichte aus lebensklugen Figuren mit Autorität wirklich zutrauen kann. Als Cole schließlich Chambers' Liste der Dinge entdeckt, die dieser vor seinem Tod noch realisieren will, lassen beide das Krankenhaus und ihr bisheriges Leben zurück. Der gemeinsame Fallschirmsprung, ein witziges Highlight, eröffnet die große abenteuerliche Abschiedsgala, die das Duo schließlich mit Hilfe von CGI visuell nicht immer überzeugend durch die Welt touren lässt. Bei den Stationen in Ägypten, China oder Indien ist Nicholson zuständig für den Spaß, Freeman für die Moral. Wohin der Weg schließlich führt, bedarf angesichts von Hollywoods traditionellen Präferenzen keinen Propheten. Frieden bieten letztlich nur die Familien, die der eine wiederfinden, der andere erst noch entdecken muss. Im bürgerlichen Wohnhaus heizt die Wärme der Liebe, im sterilen Luxuspalast nur die Mikrowelle - nicht gerade subtil zeichnet der Film die unterschiedlichen Lebensumstände. Trotzdem bleibt man ihm gewogen, auch wenn er eine kosmetische Version des Sterbens zeigt. Eine andere möchte man jedoch in diesem Rahmen auch nicht sehen, denn "Das Beste kommt zum Schluss" ist ein charmantes, berührendes Märchen, das zwar nicht Leben rettet, aber doch immerhin Seelen heilt. Ein positiver Film zu einem deprimierenden Thema - nicht perfekt, aber auch nicht peinlich, mit Dialogwitz, einer amüsanten Nebenfigur (Sean Hayes als Nicholsons Assistent und Fußabtreter) und zwei harmonierenden Profis, die selbst den Tod unterhaltsam verkaufen können. "Eine Frage der Ehre", die erste Zusammenarbeit von Regisseur Rob Reiner und Nicholson, war Reiners letzter großer Hit. Für die zweite darf man das als gutes Omen deuten. kob.

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Info

Plakat des Films: Das Beste kommt zum Schluss

Kinostart: 24.01.2008

USA 2007

Länge: 1 h 37 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Bucket List

Regie: Rob Reiner

Drehbuch: Justin Zackham

Musik: Marc Shaiman

Produktion: Rob Reiner, Justin Zackham, Neil Meron, Craig Zadan, Alan Greisman

Kostüme: Molly Maginnis

Kamera: John Schwartzman

Schnitt: Robert Leighton

Ausstattung: Bill Brzeski

Website: http://www.DasBestekommtzumSchluss.de