Starbesetzter Psycho-Thriller von Mike Figgis, in dem Sharon Stone und Dennis Quaid nach Bezug ihres Traum-Landsitzes von einem Psychopathen heimgesucht werden.

Kinostart: 12.02.2004

Dennis Quaid

Dennis Quaid
als Cooper Tilson

Sharon Stone

Sharon Stone
als Leah Tilson

Stephen Dorff

Stephen Dorff
als Dale Massie

Juliette Lewis
als Ruby

Kristen Stewart
als Kristen Tilson

Ryan Wilson
als Jesse Tilson

Dana Eskelson
als Sheriff Annie Ferguson

Christopher Plummer
als Mr. Massie

Simon Reynolds
als Ray Pinski

Kathleen Duborg
als Ellen Pinski

Paula Brancati
als Stephanie Pinski

Aidan Devine
als Skip Linton

Wayne Robson
als Stan Holland

Jordan Pettle
als Declan

Ray Paisley
als Dink

Peter Outerbridge
als Dave Miller

Karen Glave
als Tina

Leslie Dilley
als Antiquit

George Buza
als Antiquit

Handlung

Wie so viele gestresste City Slickers träumen auch Herr und Frau Tilson (Dennis Quaid und Sharon Stone) vom ach so ruhigen Leben auf dem Land. In dem luxuriösen Anwesen Cold Creek Manor glaubt man, den Traum verwirklicht zu sehen, und zieht mit Kind und Kegel in die Abgeschiedenheit der Provinz. Dabei machen die Tilsons die Rechnung ohne den Vorbesitzer, einen zu gewalttätigen Eruptionen neigenden Ex-Sträfling mit besten Beziehungen zu lokalen Autoritäten (Stephen Dorff).

Stalker-Thriller wie "Kap der Angst" stehen Pate, wenn Mike Figgis ("Leaving Las Vegas") unter Beteiligung namhaften Personals den Wunschtraum von der Flucht aufs Land in einen Albtraum verwandelt.

Ein aus der Stadt aufs Land ziehendes Ehepaar findet in Cold Creek Manor genau das, wovon beide schon immer geträumt haben. Doch als sich der ehemalige Besitzer als aus dem Knast entlassener Psychopath erweist, dem jedes Mittel recht ist, den Landsitz zurückzubekommen, hat die Idylle ein jähes Ende.

Familie Tilson hat das hektische Großstadtleben endgültig satt. Deshalb beschließen Cooper und seine Frau Leah, mit Sack und Pack aufs Land zu ziehen. In Cold Creek Manor findet das Ehepaar genau das, wovon es schon immer geträumt hat: Ein großzügiges und elegantes Anwesen, das die Tilsons nun nach ihren Vorstellungen renovieren wollen. Doch als sich der ehemalige Besitzer als ein aus dem Knast entlassener Psychopath erweist, dem jedes Mittel recht ist, den Landsitz zurückzubekommen, ist es mit der Idylle auch schon wieder vorbei.

Kritik

Nach mehrjähriger Leinwandabwesenheit meldet sich Sharon nun mit einem von Mike Figgis ("Leaving Las Vegas") inszenierten Suspensethriller zurück. Für den Regisseur, der sich zuletzt mehreren Experimentalfilmen wie "Time Code" verschrieben hatte, markiert dies gleichermaßen die Rückkehr zum kommerziellen Studiofilm. Während der clever aufgemachte Trailer und die ca. ersten (und besten) 30 Minuten des Films einen übernatürlichen Thriller der "Geisterhaus"-Variante vermuten lassen, handelt es sich tatsächlich um einen Eintrag ins "Psychopath bedroht Familie"-Genre à la "Kap der Angst", dem eine Portion Hausterror der Marke "Fremde Schatten" beigefügt wird.

Drehbuchautor Richard Jeffries, setzt seine Horrorerfahrung, die er bereits 1981 mit seinem ersten Skript für "Blood Tide" sammelte, ein. So wird die Spannung langsam und drückend aufgebaut und von Figgis zunächst mit Understatement superb in Szene gesetzt. Eingeführt werden die Tilsons, bestehend aus Vater Cooper (Dennis Quaid), Mutter Leah (Stone) und ihren beiden Kindern, als typische New Yorker Yuppie-Familie, der der Stress der Großstadt zuviel wird. Daraufhin kaufen sie eine heruntergekommene alte Villa auf dem Land, in der sich noch sämtliche Besitzstücke des vorherigen Eigentümers befinden. Dies ist der junge Redneck Dale Massie (Stephen Dorff aus "Blade"), der frisch aus dem Gefängnis entlassen aufkreuzt und unverfroren fordert, bei den Renovierungsarbeiten behilflich sein zu können. Erwartungsgemäß nehmen kurz nach seiner Anstellung unlautere Vorkommnisse ihren Lauf und die Indizien häufen sich, dass das Haus ein schreckliches Geheimnis birgt.

Sobald die erste traumatische Sequenz (das Haus wimmelt von Schlangen und versetzt die gesamte Familie in kreischende Hysterie) stattfindet, versteigt sich Figgis bei der dramatischen Ausführung, die trotz starker Symbolik in ihrer extremen Übersteigerung ein ums andere mal lachhaft wirkt. Dabei ist es wenig zuträglich, dass fortan bei jedem gefahrvollen oder verstörenden Moment die selben kakophonischen Klänge (von Figgis komponiert) eingesetzt werden. Im Kontrast dazu versteht es der Regisseur, effektiv die sexuelle Spannung zwischen Dale und Leah, sowie sein mögliches Interesse an ihrer Teenagertochter, zu suggieren. Die Zeichnung des Lokalkolorit wird als Gesellschaftskommentar genutzt, bei dem die Einheimischen (darunter Juliette Lewis in ihrer Paraderolle als Natural Born White Trash), die wohlhabende Zugereiste als unwillkommene Eindringlinge sehen, die die Immobilienpreise in die Höhe treiben und sich indirekt an ihnen bereichern (Cooper dreht einen Dokumentarfilm über Cold Creek Manor). Problematisch für den sorgfältig aufgebauten Spannungsbogen erweist sich, dass die folgenden Ereignisse alsbald glasklar voraussehbar sind. Die Schauspieler sind es, die das Interesse wach halten. Vor allem Quaid brilliert als angeschlagener Patriach, dem die Verteidung seiner Familie das Rückgrat stärkt. Positiv fällt zudem das Ambiente des Produktionsdesigns und die hervorragende Kameraarbeit von Declan Quinn mit zahlreichen einfallsreichen Bildwinkeln auf. ara.

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Info

Plakat des Films: Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.02.2004

USA 2003

Länge: 1 h 59 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Cold Creek Manor

Regie: Mike Figgis

Drehbuch: Richard Jefferies

Musik: Mike Figgis

Produktion: Mike Figgis, Richard Jefferies, Annie Stewart

Kostüme: Marie-Sylvie Deveau

Kamera: Declan Quinn

Schnitt: Dylan Tichenor

Ausstattung: Leslie Dilley, Peter Grundy

Website: http://www.movie.de

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