Teenagerkomödie mit schrägem Humor und Message.

Kinostart: 26.06.2008

Anton Yelchin

Anton Yelchin
als Charlie Bartlett

Robert Downey Jr.

Robert Downey Jr.
als Schulleiter Gardener

Hope Davis

Hope Davis
als Marilyn Bartlett

Kat Dennings
als Susan Gardner

Tyler Hilton
als Murphey Bivens

Mark Rendall
als Kip Crombwell

Megan Park
als Whitney Drummond

Dylan Taylor
als Len Arbuckle

Stephen Young
als Dr. Stan Weathers

Handlung

Soeben ist Charlie Bartlett (Anton Yelchin) mal wieder von einer teuren Privatschule geflogen. Diesmal steckt ihn seine überforderte Mutter Marilyn (Hope Davis) in eine öffentliche Schule, wo selbst Anpassungskünstler Charlie sich erst eingewöhnen muss. Doch mit Geschäftssinn und Einfallsreichtum eröffnet er auf der Schultoilette eine Psychopraxis, vertickt in rauen Mengen Pillen. Bis er merkt, dass seine Mitschüler jemand brauchen, der ihnen wirklich zuhört.

Die Feel-Good-Komödie des Quartals besticht durch originellen und herrlich unkorrekten Humor, wenn ein verquerer Junge die Einsamkeit, Isolation und Panikattacken seiner Altersgenossen kuriert und dabei einen tiefgreifenden Wandel im sozialen Umfeld und bei sich selbst auslöst.

Der 17-jährige Charlie Bartlett wächst unter ebenso schrägen wie traditionellen Familienverhältnissen auf. Als er erstmals an eine öffentliche Schule muss, wird er zunächst zum Opfer des Spotts und der Schläge seiner Mitschüler. Erst nach und nach kann er vor allem durch seine Tätigkeit als Hobby-Psychologe auf der Schultoilette das Vertrauen der Mitschüler gewinnen.

Der 17-jährige Charlie Bartlett wächst unter ebenso schrägen wie traditionellen Familienverhältnissen auf. Als er erstmals an eine öffentliche Schule muss, wird er zunächst zum Opfer des Spotts und der Schläge seiner Mitschüler. Erst nach und nach kann er vor allem durch seine Tätigkeit als Hobbypsychologe auf der Schultoilette das Vertrauen der Mitschüler gewinnen. Ein Selbstmordversuch lässt die Sache auffliegen. Schuldirektor Gardner ist außer sich, zumal Charlie mit seiner Tochter Susan anbandelt.

Kritik

Eigenwillige Teenkomödie, die mit schrägem Humor zwischen "Ferris Bueller macht blau" und "Rushmore" die Schulbank drückt.

Der 17jährige Charlie Bartlett (Anton Yelchin aus "Alpha Dog") ist gerade wieder einmal von einer elitären Privatschule verwiesen worden, nachdem sein florierendes Geschäft mit falschen Ausweisen aufgeflogen ist. Seine gut situierte Mutter Marilyn (Hope Davis) reagiert gelassen und mit einem Hauch Bewunderung, was die untraditionellen Familienverhältnisse des charmanten Titelhelden etabliert. Nun muss Charlie erstmals eine öffentliche Schule besuchen, wo er mit seinem geschniegelten Klamotten und seiner freundlich-höflichen Art gleich mächtig aneckt und vermöbelt wird. Sich nach Freundschaft und Anerkennung sehnend, lässt sich der smarte Optimist jedoch nicht verzagen und bietet seinem übelsten Peiniger ein Geschäft an: gemeinsam die von Charlies Familienpsychiater verschriebenen Psychopharmaka zu verhökern. Gleichzeitig gibt der gewiefte Jungunternehmer auf der Schultoilette gute Ratschläge, womit sich der einstige Außenseiter zum allseits beliebten Selbsthilfe-Guru entwickelt. Der Selbstmordversuch eines seiner Patienten lässt die Sache auffliegen. Schuldirektor Gardner (Robert Downey Jr. ironischerweise als unglücklicher Alkoholiker) ist außer sich, zumal der junge Hobbypsychologe mit seiner Tochter Susan (natürlich-sympathisch: Kat Dennings) anbandelt.

Der im Ton schwankenden Inszenierung des Regieneulings Jon Poll (ein Schnitt-Veteran u.a. der "Austin Powers"-Reihe) liegt das unkonventionelle Skript von Gustin Nash zugrunde. Gewitzte Dialoge und exzentrische Situationskomik tragen zur Originalität bei. Zudem ist Charlie wie der Protagonist in "Rushmore" ein Unikum, das sich nicht in formelhafte Teeniefilm-Klischees pressen lässt. Einerseits ist er emotional vernachlässigt und ausgehungert, andererseits hat er ein gesundes Selbstvertrauen. Und dennoch ist er ein äußerst liebenswerter Zeitgenosse, der mit den behinderten Mitschülern ebenso gut klarkommt wie mit den coolen Starathleten. Darin findet sich eine der Hauptbotschaften des Films, eben dass letztlich alle die gleichen Probleme haben und zusammenhalten sollten. Insgesamt eine spritzige Schulsatire mit viel Herz und aufgekratztem Humor. ara.

Wertung Questions?

FilmRanking: 9366 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Charlie Bartlett
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 26.06.2008

USA 2007

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Charlie Bartlett

Regie: Jon Poll

Drehbuch: Gustin Nash

Musik: Christophe Beck

Produktion: Sidney Kimmel, Jay Roach

Kostüme: Luis M. Sequeira

Kamera: Paul Sarossy

Schnitt: Alan Baumgarten

Ausstattung: Tamara Deverell

Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.