B-Movie-Mix aus Dschungelabenteuer, Creature-Feature und Teen-Horrorfilm als Nachfolger des Überraschungshits "Anacaonda" aus dem Jahr 1997.

Kinostart: 09.12.2004

Johnny Messner
als Bill Johnson

KaDee Strickland

KaDee Strickland
als Sam Rogers

Matthew Marsden
als Dr. Jack Byron

Eugene Byrd
als Cole Burris

Nicholas Gonzalez
als Dr. Ben Douglas

Karl Yune
als Tran

Salli Richardson
als Gail Stern

Morris Chestnut
als Gordon Mitchell

Handlung

Nur einmal in sieben Jahren blüht im Dschungel von Borneo die Blut-Orchidee, Grundlage eines möglichen Jungbrunnens auf Medikamentenbasis. Anlass genug für eine Gruppe hoffnungsfroher Abenteurer, Wissenschaftler und Geschäftemacher, allerhand Strapazen mit Mutter Natur auf sich zu nehmen, um die legendäre Blume in ihren Besitz zu bringen. Pech bloß, dass außer der Blume auch noch eine mehrere Wagenlängen messende, menschenverspeisende Riesenschlange auf die unerschrockenen City Slickers wartet.

Im Gegensatz zum Vorgänger kaum sonderlich prominent besetzt, wartet das Sequel zum Tierhorrorspaß dafür gleich mit mehreren Titelhelden auf. Regie führte Tierfreund Dwight H. Little ("Free Willy 2").

Ein Team von Wissenschaftlern ist auf Borneo auf der Suche nach einer seltenen Orchidee. Da vor Ort die Regensaison eingesetzt hat, ist das Team gezwungen, den etwas fragwürdigen Kapitän Bill Johnson und seinen heruntergekommenen Kutter anzuheuern. Als sie schon kurz darauf Schiffbruch erleiden, machen sie die Bekanntschaft mit einer Riesenanakonda und kämpfen sich, verfolgt von dem hungrigen Untier, zu Fuß durch den Dschungel.

Nur einmal in sieben Jahren blüht im Dschungel von Borneo die Blutorchidee, Grundlage eines möglichen Jungbrunnens auf Medikamentenbasis. Anlass genug für eine Gruppe hoffnungsfroher Abenteurer, Wissenschaftler und Geschäftemacher, eine Kahnpartie in den Sumpf zu unternehmen, auch wenn die justament stattfindende Regenzeit das Vorhaben nicht eben erleichtert. Niemand ahnt, dass außer der Blume auch noch einige mehrere Wagenlängen messende, menschenverspeisende Riesenschlangen auf die unerschrockenen City Slickers warten.

Auf der Suche nach einer kostbaren Heilpflanze geraten Abenteurer, Forscher und Geschäftemacher mit einer geheimnisvollen Spezies von Riesenschlangen aneinander. Solides Horrorsequel.

Kritik

Welcome to the Jungle! Eine Schlange kommt selten allein, weshalb sieben Jahre nach dem Überraschungserfolg von 1997 eine Art Sequel zu "Anaconda" losgelassen wird. Hatte die amazonische Riesenschlange damals Appetit auf das Menschenfleisch von Ice Cube, Jennifer Lopez, Owen Wilson und Jon Voight, muss sich die gefräßige Schlangenbrut in dem sich selbst nicht sonderlich ernst nehmenden B-Movie diesmal mit dem Verschlingen von weitgehend unbekannten Schauspielern zufrieden geben.

"Free Willy 2"-Regisseur Dwight Little, dessen vielseitige Credits auch das Horrorsequel "Halloween 4" und den Steven-Seagal-Actionthriller "Zum Töten freigegeben" umfassen, inszeniert hier ein Drehbuch, das von immerhin vier Autoren verfasst wurde. Dabei handelt es sich um eine fröhlich-unbeschwerte Aneinanderreihung von Storyklischees aus Dschungelabenteuer, Creature-Feature und Teen-Horrorfilm. Obwohl die Protagonisten allesamt dem Jugendlichenalter längst entwachsen, entspricht die aufgewühlte sexuelle Spannung zwischen ihnen bestem Highschool-Standard. Ebenfalls guten Genrekonventionen folgt das gewaltsame Ableben von einem (jeweils mehr oder weniger) enervierenden Expeditionsmitglied nach dem anderen. Doch zunächst wird ein Grund für die Reise ins Verderben angeführt.

So wird das Abenteuer diesmal nach Borneo verlegt, wo es für ein Team von Wissenschaftlern und helfender Crew gilt, eine seltene Orchidee zu finden. Diese ist das "pharmazeutische Äquivalent des Jungbrunnens" und hat somit das Potential, "profitabler als Viagra" zu sein. Da vor Ort die Regensaison eingesetzt hat, ist das Team gezwungen, den etwas fragwürdigen Kapitän Bill Johnson (Johnny Messner als Naturbusche die Stimme der Vernunft) anzuheuern, dessen heruntergekommener Kutter Erinnerungen an Humphrey Bogarts "African Queen" anschwemmen lässt. Den ersten Tag an Bord verbringen die Passagiere mit Streitereien und Sticheleien, die von einem Frau-über-Bord-Szenario und anschließendem Krokodilringen und -killen von Captain Bill unterbrochen werden. Am nächsten Tag erleiden sie Schiffbruch, als sie einen tosenden Wasserfall hinunterpurzeln und machen mit fatalen Folgen erste Bekanntschaft mit einer Riesenanakonda. Ein gefährlicher Trek durch den Dschungel ist die einzige Überlebenschance.

Dort machen sie Bekanntschaft mit giftigen Spinnen, Blutegeln und nicht zuletzt einer ganzen Grube voll mit hungrigen Schuppentieren. Erstaunlicherweise wird den Titelmonstern (animatronisch und einen Hauch zu offensichtlich CGI-realisiert) nur verhältnismäßig kurze Leinwandzeit eingeräumt. Fast schon möchte man sie als Nebensächlichkeit im kunterbunten Dschungeltreiben bezeichnen. Ohnehin stiehlt ein gut dressiertes Äffchen die Show, um dessen Wohlergehen man sich allemal mehr sorgt als das seiner menschlichen Ko-Stars. Dennoch hat das auf Fidschi schön gefilmte B-Picture durchaus seinen Unterhaltungswert, was ihn zum Kult-Camp-Film der Mitternachtsschiene prädestiniert. ara.

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Info

Plakat des Films: Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.12.2004

USA 2004

Länge: 1 h 37 min

Genre: Horror

Originaltitel: Anacondas - The Hunt for the Blood Orchid

Regie: Dwight H. Little

Drehbuch: John Claflin, Edward Neumeier, Michael Miner, Daniel Zelman

Musik: Nerida Tyson-Chew

Produktion: Verna Harrah

Kamera: Stephen F. Windon

Schnitt: Marcus D'Arcy, Mark Warner

Ausstattung: Bryce Perrin

Website: http://www.anacondas-derfilm.de