Zweiter Kinoableger der Neunzigerjahre-Hitserie, in dem Mulder und Scully im Fall einer verschleppten FBI-Agentin ermitteln.

Kinostart: nicht bekannt

David Duchovny

David Duchovny
als Fox Mulder

Gillian Anderson

Gillian Anderson
als Dana Scully

Amanda Peet

Amanda Peet
als Dakota Whitney

Billy Connolly
als Vater Joseph Crissman


als Agent Mosley Drummy

Adam Godley
als Vater Ybarra

Die Handlung von Akte X - Jenseits der Wahrheit

Die beiden Agents Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) gehen eigene Wege. Längst arbeiten sie nicht mehr bei der Abteilung für paranormale Fälle, denn das FBI hat das umstrittene Ressort geschlossen. Als aber in den verschneiten Hügeln von Virginia die bizarren Überreste einer Gruppe Frauen gefunden wird, ist die Polizei ratlos. Das rätselhafte Verbrechen kann nicht aufgeklärt werden ohne die Expertise des Ermittler-Duos.

Zehn Jahre nach dem ersten Kinofilm und sechs nach Ende der neunten Staffel der einflussreichen Serien-Sensation stehen die Zeichen wieder auf Mystery: Unerklärliche Phänomene und neue persönliche Offenbarungen verdichten die gewohnt düstere Atmosphäre von Mastermind Chris Carter.

Jahre nach ihrer letzten Ermittlung führt der Fall einer vermissten FBI-Agentin die Ex-Partner Mulder und Scully wieder zum alten Aufgabengebiet zurück. Während Scully als Ärztin parallel einen todkranken Jungen betreut und auf die Wissenschaft setzt, folgt Mulder seinem Instinkt und dem Glauben an das Unmögliche. So vertraut er auch einem gefallenen Priester, der als Medium eine Spur zu der verschleppten Agentin gefunden haben will.

Jahre nach ihren letzten gemeinsamen Ermittlungen führt der Fall einer vermissten FBI-Agentin die Ex-Partner Mulder und Scully wieder zum alten Aufgabengebiet zurück. Während Scully als Ärztin parallel einen todkranken Jungen betreut und auf die Wissenschaft setzt, folgt Mulder seinem Instinkt und dem Glauben an das Übernatürliche. So vertraut er auch einem gefallenen Priester, der als Medium nicht nur eine Spur zu der verschleppten Agentin gefunden haben will, sondern das FBI auch zu grauenhaften Funden im Eis führt, die damit in Zusammenhang stehen.

Kritik zu Akte X - Jenseits der Wahrheit

Im zweiten Kinoeinsatz setzen Mulder & Scully, das Traumpaar der paranormalen Phänomenforschung, auf charakterzentrierten Thrill und die Macht des Glaubens.

Zehn Jahre nach "Akte X - Der Film" und sechs nach der letzten Serienfolge inszeniert Mastermind Chris Carter einen späten Epilog. Ohne den außerirdisch verschwörerischen Überbau, der die Serie und den ersten Kinofilm prägte, konzentriert sich Carter auf das Verhältnis seiner Hauptfiguren und den Positionskampf zwischen Wissenschaft und Glauben. Noch immer vertritt Scully (Gillian Anderson) das Regelwerk von Vernunft und Beweisführung, Kollege Mulder die Bereiche jenseits davon, in denen Unvorstellbares möglich wird. Im Drehbuch von Carter und Frank Spotnitz, das auch für Einsteiger in den "Akte X"-Kosmos tauglich ist, haben Scully und Mulder seit Jahren das FBI verlassen. Während er sich vor mächtigen Männern versteckt, arbeitet sie als Ärztin am Fall eines unheilbar kranken Jungen, den die Eltern wie auch die kirchlichen Seelsorger aufgegeben haben. Der Hilferuf einer FBI-Agentin (Amanda Peet) holt das Paar zurück an die Ermittlerfront. Der Fall einer vermissten FBI-Kollegin streift den Erfahrungsschatz der paranormalen Profis durch ein Medium, das nicht nur eine Verbindung zu der verschleppten Frau behauptet, sondern das FBI auch zu grauenhaften Funden im Eis führt, die damit in Zusammenhang stehen.

Das Geheimnis hinter diesem anfangs geschickt aufgebauten Mysterium lüftet der Film relativ schnell. Viel wichtiger als das Rätsel ist ihm der Gedanke, der dahinter steckt und den Patienten Scullys mit der vermissten Agentin verknüpft. Auf beiden Ebenen geht es um Menschen, die Gott spielen und um eine universale Steuermacht, die mit Liebe korrespondiert und doch großes Leid zulässt. Hier wie dort wird das Priestertum als Mittler in Frage gestellt, ganz besonders auf der Ebene des Thrillers mit einem zwischen Schuld und Vergebung oszillierenden pädophilen Propheten. Von zwei cleveren, parallel montierten Spannungssequenzen abgesehen, beherrscht nicht der überschaubar originelle Plot, sondern die Glaubensfrage und die Beziehung der Hauptfiguren den Film. In der Serie konnten die Fans Gruseligeres und Mysteriöseres sehen, vor allem in den Folgen von Glen Morgan und James Wong. Doch kaum Intimeres über Mulder und Scully, die hier in ihr verbundenes Seelenleben blicken und sogar kuscheln dürfen. "Akte X - Jenseits der Wahrheit" bedient die Fans vor allem über diese ungewöhnliche Romanze. Mit einem Schuss Humor, der Präsident Bush selbst als paranormales Phänomen markiert, und einem rätselhaft aufgelösten Befreiungsfinale, das mit einem Überraschungsgast sogar in eine Art Familienzusammenführung mündet. kob.

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Info

Plakat des Films: Akte X - Jenseits der Wahrheit
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 1 h 44 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The X-Files: I Want to Believe

Regie: Chris Carter

Drehbuch: Frank Spotnitz

Musik: Mark Snow

Kostüme: Lisa Tomczeszyn

Kamera: Bill Roe

Schnitt: Richard A. Harris

Ausstattung: Mark Freeborn

Website: http://www.aktex-jenseitsderwahrheit.de