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Filmplakat

Titanic
Drama

  • FSK nicht bekannt

Der teuerste Film seiner Zeit: So realistisch wie in diesem Epos von Terminator-Genie James Cameron konnte man als Kinobesucher noch nie mit der Titanic untergehen. Als tragisches Liebespaar: Leonardo DiCaprio und Kate Winslet!

Titanic in Dortmund

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Ab 1. Januar 0001 im Kino

Der Untergang der Titanic beschäftigte und faszinierte seit Jahrzehnten Schriftsteller, Wissenschaftler und Filmemacher. So minutiös und realistisch wie der geniale Terminator- und True Lies-Hitfilmer James Cameron hat bisher aber noch keiner diese Jahrhundert-Tragödie nachgestellt.\r\nCameron tauchte mehrere Male in einem Mini-Unterseeboot gute vier Kilometer in die Tiefe des Nordatlantik, um das Wrack zu studieren, das erst 1985 entdeckt worden war. In Mexiko ließ er dann die Titanic originalgetreu nachbauen. Um das Schiff herum wurde ein riesiger Wassertank errichtet, der als Filmstudio diente.

Monatelang trieb der Perfektionist Cameron seine Schauspieler und seine Aufnahme-Crew vor Windmaschinen hin und her und durch künstliche Wassertürme auf und ab, um die Schicksalsfahrt der Titanic möglich detailgenau ins Bild zu bekommen. Und weil er hinterher auch noch jeden Wassertropfen und jede Wolke am Himmel so realistisch wie möglich herausbekommen wollte, explodierten die Kosten bei der Nachbearbeitung in den Computer-Studios. So gelang James Cameron der teuerste Film aller Zeiten: Unglaubliche 3,5 Milliarden Schilling mußten die Produzenten letztendlich für den bombastischen Katastrophen-Thriller berappen.\r\nDoch der Aufwand lohnte sich. Schon bei der Uraufführung in Japan tobten die Zuschauer vor Begeisterung. Und die Kritiker lobten Cameron, weil es ihm gelungen war, einen Epos in bester Cinemascope-Tradition zu schaffen. Eine Parabel über den Größenwahn des Menschen, den Hochmut technischer Intelligenz, der den Glauben nährt, alles sei machbar und nichts könne fehlschlagen.\r\nDer 100-Millionen-Schilling-Luxusliner galt als unsinkbar, als er 1912 aus einem britischen Hafen auslief. Doch ein Eisberg wurde ihm zum Verhängnis, und die Titanic sank mit Mann und Maus – in einer finsteren, mondlosen Nacht. In Camerons Film treten historisch belegte und fiktive Charaktere auf. Ganz bestimmt erfunden ist die Liebesgeschichte, die der Tragödie des Schiff-Untergangs noch eine romantisch-dramatische Würze verleiht. Die Aristokratin Rose (Kate Winslet) verliebt sich in den Hungerkünstler Jack (Leonardo DiCaprio), der in ihr, die stets nur im Goldenen Käfig eingesperrt war, die Sehnsucht nach Leben und wahrer Leidenschaft weckt. Das gefällt dem Verlobten von Rose natürlich gar nicht, doch dann stürzen die Wogen des Ozeans über den drei Unglücklichen und allen anderen Passagieren zusammen – und der Rest ist Schweigen. Die Titanic-Reisenden und ihre Schicksale liegen begraben am Grund des Meeres.

James Cameron ist es zu verdanken, daß sie zumindest im Kino weiterleben.

Credits

195 Min.
FSK nicht bekannt

  • OT: Titanic