Ab ins Kino!

Sing! Inge, Sing! - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg
Dokumentarfilm, Biographie
(Deutschland 2011)
Der Jazz in Deutschland hatte eine Stimme: Inge Brandenburg.
Sing! Inge, Sing! - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg in Stuttgart
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Ab 27. Oktober 2011 im Kino
Auf einem Münchener Flohmarkt entdeckte vor einiger Zeit der Sammler Thomas Rautenberg ein altes Fotoalbum mit Bildern einer attraktiven Frau, die ihm völlig unbekannt war. Er blätterte darin und fand Autogrammkarten. Es handelte sich um Deutschlands verstorbene Jazzsängerin Nummer Eins, Inge Brandenburg (1929–1999).
Der Sammler erwarb einen Teil ihres Nachlasses und wollte mehr erfahren. Gemeinsam mit dem Filmemacher Marc Boettcher tauchte er in ein Leben voller Entbehrungen, Sehnsüchte und Exzesse ein. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen, Ende der 1950er Jahre plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom Time Magazin mit Billie Holiday verglichen, auf Händen getragen von den Musikern – und ignoriert und (erfolglos) auf Schlager reduziert von der deutschen Plattenindustrie ... Ein Frauenschicksal der 1950er und 60er Jahre, einer Zeit, in der es in Deutschland keinen Platz gab für selbstbewusste Frauen mit überregionalen Träumen, mit dramatischem Interpretationsstil und einer emanzipierten Erotik.
Erst durch SING! INGE, SING! wird es möglich, eine große deutsche Künstlerin zu entdecken!
Credits
Deutschland 2011
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116 Min.
FSK ab 12 freigegeben
- OT: Sing! Inge, Sing! - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg
- Regie: Marc Boettcher
- Website: www.inge-brandenburg.de








