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Filmplakat

Findet Nemo
Animationsfilm

  • FSK nicht bekannt

Nach Die Monster AG schwimmen die Pixar-Studios auf einer Welle mit Clownfisch-Papa Marlin auf der Suche nach seinem Sohn Nemo. Verwirrte Doktorfische, mutige Seesterne und vegetarische Haie machen garantiert auch Landratten Lust auf Fisch.

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Ab 20. November 2003 im Kino

Jeder, der schon einmal tauchen oder schnorcheln war, kennt das Gefühl: Unter der Wasseroberfläche versinkt man in einer neuen, berückend schönen Welt. In den Tiefen der Ozeane verbergen sich mehr Geheimnisse als wir Menschen ahnen können – aber auch ganz vertraute Probleme, mit denen die bunten Bewohner der fernen Fluten zu kämpfen haben. \r\nZum Beispiel Nemo: Der kleine Clownfisch-Junge, knallorange mit genau drei weißen Streifen, wohnt gemeinsam mit seinem Vater Marlin in einer Seeanemone mitten im herrlichen Barrier Reef an der australischen Küste.

Endlich fängt die Schule an, doch der erste Schultag wird zum Drama – und das, obwohl sich Nemo so sehr auf die große weite Wasserwelt gefreut hat. Aber Marlin hat solche Angst um seinen Sohn, dass er ihn keine Sekunde aus den Augen lässt.\r\nAls Marlin aus lauter Sorge gar einen Klassenausflug untersagen will, wirds Nemo echt zu bunt. Er will doch nicht schon am ersten Schultag zum Gespött der ganzen Fischkids werden! Wütend will es Nemo allen zeigen: er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und schwimmt alleine ins tiefe tiefe Wasser, weg vom sicheren Riff, hin zu dem seltsamen, bedrohlichen Schatten, den die erfahrenen Fische "Boot" nennen und der irgendwas mit den gefährlichen "Menschen" zu tun hat.\r\nMarlin bleibt fast das Vaterherz stehen, als er seinen Sohn in den Fluten verschwinden sieht, und erst recht, als plötzlich ein Taucher Nemo einfängt und entführt! Ohne lang nachzudenken, schwimmt er in die Richtung, in die der Taucher mit seinem schnellen Boot verschwunden ist. Aus Sorge um seinen Sohn vergisst er, wieviel Angst er selber vor den unergründlichen blauen Weiten hat. \r\nBald schon findet er eine Helferin: der tiefblaue Doktorfisch Dorie schließt sich Marlin an. Ganz glücklich ist der zwar nicht über seine Schwimmhilfe, denn Dorie ist nicht nur unerträglich nervig, sondern auch ungemein vergesslich: Sie leidet an einer Störung ihres Kurzzeitgedächtnisses. Aber Dorie ist herzensgut, außerdem kann sie lesen – und so machen auf einmal auch die seltsamen Zeichen auf der Taucherbrille Sinn, die der Mensch verloren hat: Es ist eine Adresse, und zwar in der australischen Hafenstadt Sydney. Aber wie soll ein kleiner Fisch durchs große Meer dorthin kommen?

Gemeinsam schaffen wir das schon, meint dazu Dorie, auch wenn sie gleich drauf gar nicht mehr weiß, wovon eigentlich die Rede war. Sie nimmt den ewig besorgten Marlin an der Flosse, und die beiden schwimmen beherzt durch gefährliche Quallenschwärme, entkommen Bruce, dem riesigen weißen Hai, der sich so gern das Fischessen abgewöhnen möchte, überleben einen fast biblischen Trip in einen Walbauch – und surfen schließlich sogar auf dem Rücken einer uralten, aber megacoolen Seeschildkröte durch die mächtige ostaustralische Strömung in Richtung Sydney.\r\nGenau dort muss sich der kleine Nemo nicht mit den unendlichen Weiten des Ozeans herumschlagen, sondern mit dem ziemlich genauen Gegenteil: Er sitzt in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis gefangen. Zwar sind seine Mitbewohner alle sehr nett zu ihm, besonders der Aquarium-Veteran Kahn, der selber einst im Ozean gefangen wurde. Aber Nemo will klarerweise zurück in die Freiheit – und zu seinem Dad. Noch dazu kriegen die Fische Wind davon, dass der Zahnarzt den hübschen Nemo seiner Nichte Darla schenken will – und was die mit armen Fischen alles anstellt, das erzählt man sich im Aquarium nur hinter vorgehaltener Flosse ...\r\nNew Wave. Findet Nemo ist nach Toy Story 1 & 2, Das Große Krabbeln und Die Monster AG der fünfte Langfilm aus den Pixar-Studios – und wieder haben die Pixar-Kreativköpfe ihre ohnehin haushohen Qualitätsansprüchen mehr als übertroffen. Eine komplexe, sorgfältig erzählte Story, umwerfend liebenswerte Charaktere, und das in einer fantastisch animierten Zauberwelt lenken auf das Schönste davon ab, welch enorme technische Leistung hier hinter all den bunten Wasser-Farben steckt. Abtauchen, ohne nass zu werden: Findet Nemo ist eine zauberhafte Reise durch die Unterwasserwelt, die auch dein Leben nachhaltig verändern wird. Fisch wird nämlich für längere Zeit sicher nicht mehr auf deinem Speiseplan stehen. Denn wie sagt so schön Bruce, der Hai: "Fische sind Freunde, kein Futter!" (kz)\r\n

Credits

100 Min.
FSK nicht bekannt

  • OT: Finding Nemo